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Software-Unternehmen Südafrikas Antikorruptionsbehörde prüft Regierungsvertrag mit SAP

Der Software-Riese SAP hat bereits Fehlverhalten in Südafrika eingeräumt. Nun startet die Antikorruptionsbehörde Ermittlungen gegen das Unternehmen.

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Der Konzern hatte Anfang März erklärt, er sei im Rahmen von Ermittlungen wegen Korruptionsvorwürfen in Südafrika auf Fehlverhalten gestoßen. Quelle: dpa

Johannesburg Südafrikas Antikorruptionsbehörde prüft einen Vertrag der Regierung mit dem deutschen Software-Unternehmen SAP, das in der jüngsten Zeit bereits Fehlverhalten in dem Land eingeräumt hatte. Dabei gehe es um einen Vertrag im Volumen von umgerechnet 60 Millionen Euro. Die Behörde teilte mit, sie habe ein anonymes Schreiben erhalten, in dem behauptet werde, dass die korrekten Abläufe bei der Auftragsvergabe 2016 nicht eingehalten worden seien. Bei dem Auftrag geht es um die Bereitstellung von Informationstechnologie für das Ministerium für Wasser und Abwasser.

Der Konzern hatte Anfang März erklärt, er sei im Rahmen von Ermittlungen wegen Korruptionsvorwürfen in Südafrika auf Fehlverhalten gestoßen. Es seien Zahlungen an Firmen mit Beziehungen zur politisch einflussreichen Gupta-Familie vorgenommen worden. Auch über den nun in Rede stehenden Vertrag sei man informiert, sagte ein Firmensprecher.

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