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Softwarekonzern SAP fährt Investitionen in Frankreich hoch

Macron und McDermott Quelle: AP

Emmanuel Macron bewirbt seine unternehmensfreundliche Wirtschaftspolitik. Mit Erfolg: der Softwarekonzern SAP will künftig hohe Summen in Frankreich investieren. Auch Toyota und Facebook ziehen mit.

Der deutsche Softwarekonzern SAP will in den nächsten fünf Jahren zwei Milliarden Euro in Frankreich investieren. Das Land habe enormes unternehmerisches Potenzial, sagte SAP-Chef Bill McDermott am Montag nach einem Treffen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron.

Das 40-jährige Staatsoberhaupt hatte Vorstandsvorsitzende mehrerer Großkonzerne nach Versailles eingeladen, um ihnen gegenüber seine unternehmensfreundliche Wirtschaftspolitik zu untermauern und für Investitionen zu werben. Der Autobauer Toyota kündigte an, 300 Millionen Euro in eine Fabrik im Norden des Landes zu stecken. Facebook will in Paris mehr Personal einstellen.

Der Walldorfer Dax-Konzern will im Rahmen der angekündigten Investitionen unter anderem einen neuen Standort zum Austausch für Startups eröffnen. Zudem finanziert der weltgrößte Anbieter von Unternehmenssoftware französische Startups über den SAP.iO-Fonds mit und kauft die Pariser Jungfirma Recast.AI, die bei der Verbesserung der Spracherkennung von SAP-Anwendungen helfen soll. Der Kaufpreis wurde nicht genannt.

Darüber hinaus steckt SAP in den nächsten fünf Jahren jährlich 150 Millionen Euro in die Forschung und Entwicklung. SAP hat in den vergangenen Jahren seine Investitionen in diesem Bereich stetig ausgebaut. 2016 wendete der Konzern 3,04 Milliarden Euro dafür auf.

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