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Softwarekonzern SAP hält trotz Khashoggi-Affäre an Engagement in Saudi-Arabien fest

Immer mehr Konzerne distanzieren sich im Zuge des Khashoggi-Falls von Saudi-Arabien. Nicht so SAP: Der Softwareriese verteidigt sein Engagement im Königreich.

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Der deutsche Softwareriese SAP hat im laufenden Jahr sein erstes Rechenzentrum in Saudi-Arabien eröffnet. Quelle: dpa

Walldorf Der deutsche Softwareriese SAP zieht trotz des Falls Khashoggi sein Engagement in Saudi-Arabien nicht in Zweifel. „Wir können wegen eines solches isolierten Anlasses nicht unser langjähriges Commitment in Frage stellen“, sagte Finanzchef Luka Mucic am Donnerstag im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters. Allerdings wünsche er sich natürlich, dass „es so schnell wie möglich“ Klarheit in dem Fall gibt.

Die Türkei wirft Saudi-Arabien vor, den regimekritischen Journalisten Djamal Khashoggi im Konsulat des Landes in Istanbul getötet zu haben. Seither sagen immer mehr Unternehmer und Politiker ihre Teilnahme an einer großen Investorenkonferenz in Riad ab. SAP hatte Mucic zufolge anders als im letzten Jahr nicht vor, dort vertreten zu sein.

SAP hat im laufenden Jahr sein erstes Rechenzentrum in Saudi-Arabien eröffnet. „Wir sehen dort ein hohes Wachstumspotenzial. Wir dürfen diese Kunden nicht allein lassen. Wir müssen das liefern, was wir ihnen versprochen haben, nämlich ein langfristiger Partner zu sein“, sagte Mucic.

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