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Sony Erdbeben-Folgen lassen Gewinn einbrechen

Sonys Geschäft mit Unterhaltungselektronik wirft nach jahrelanger Sanierung wieder schwarze Zahlen ab. Doch nicht nur die Schwäche im Smartphone-Markt macht dem japanischen Konzern weiter zu schaffen.

Sony Quelle: dpa

Der starke Yen und die Folgen von Erdbeben haben dem japanischen Elektronikriesen Sony die Quartalsbilanz kräftig verhagelt. Wie der Hersteller der Playstation am Freitag bekanntgab, schmolz der Gewinn im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres um 74,3 Prozent auf 21,2 Milliarden Yen (182 Millionen Euro) zusammen.

Der Umsatz verringerte sich zwischen April und Juni um 10,8 Prozent auf 1,6 Billionen Yen. Der Absatz von Bildsensoren war unter anderem durch Produktionsausfälle in Folge zweier großer Erdbeben auf der südjapanischen Hauptinsel Kyushu im April empfindlich gesunken.

Außerdem macht Sony das Ende des rasanten Wachstums im Smartphone-Markt zu schaffen - die Bildsensoren stecken in Computer-Handys vieler Hersteller und wurden in den vergangenen Jahren zu einer wichtigen Stütze des Sony-Geschäfts. Jetzt fiel der Quartalsumsatz in der Sparte um fast 23 Prozent auf 144,4 Milliarden Yen (1,24 Milliarden Euro) und es gab einen operativen Verlust von 43,5 Milliarden Yen (373 Millionen Euro) statt eines Gewinn von 32,7 Milliarden Yen ein Jahr zuvor.

Die Verkäufe der Spielekonsole Playstation 4 verbesserten sich auf 3,5 Millionen Geräte von 3 Millionen im Vorjahr. Die Verkäufe der Games-Sparte stiegen dadurch auch trotz des Gegenwinds durch die ungünstigen Wechselkurse um 14,5 Prozent auf 330,4 Milliarden Yen (2,84 Milliarden Euro). Das operative Ergebnis wurde mit 44 Milliarden Yen mehr als verdoppelt.

Der Absatz der Sony-Smartphones fiel von 7,2 auf 3,1 Millionen Geräte. Da der Konzern konsequenter auf teurere Modelle setzt, schaffte die Sparte dennoch einen dünnen operativen Gewinn von 400 Millionen Yen (3,4 Millionen Euro). In dem noch bis Ende März 2017 laufenden Geschäftsjahr will Sony 19 Millionen Smartphones verkaufen.

So schafft es Sony wieder an die Spitze

Der Absatz von Fernsehern legte von 2,6 auf 2,7 Millionen Geräte zu. Die jahrelang verlustreiche Heimelektronik-Sparte schaffte einen operativen Gewinn von 20,2 Milliarden Yen.

Im Kinogeschäft legte der Umsatz zwar unter anderem durch den Erfolg des Films zum Smartphone-Spiel „Angry Birds“ zu. Allerdings sorgten deutlich höhere Marketing-Ausgaben für ein operatives Minus von 10,6 Milliarden Yen.

Die Musiksparte trug einen operativen Gewinn von 15,9 Milliarden Yen (136,5 Millionen Euro) bei. Von ihrem Umsatz von 141,5 Milliarden Yen kommen inzwischen 30,7 Milliarden Yen (263,5 Millionen Euro) aus dem Streaming-Geschäft mit Musik aus dem Netz.

Für das gesamte laufende Geschäftsjahr geht Sony weiter von einem Nettogewinn von 80 Milliarden Yen aus. Die Umsatzprognose nahm der Konzern jedoch auf 7,4 nach 7,8 Billionen Yen zurück.

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