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Sparkonstrukt Apple spart sich die Steuern

Apple bleibt auch 2013 mit einem Markenwert von 185 Milliarden Dollar die wertvollste Marke weltweit. Nur: Von dem Geld, das der Konzern erwirtschaftet, sieht der amerikanische Fiskus wenig.

Der US-Senat wirft Apple vor, sich Milliarden an Steuern zu sparen. Quelle: AP/dpa

Alle lieben den US-Konzern Apple: Im aktuellen Verbraucher-Ranking von BrandZ[TM] ist das Technologieunternehmen mit einem Markenwert von 185 Milliarden Dollar die wertvollste Marke weltweit. Trotzdem wird sich Apple-Chef Tim Cook bei seinem Auftritt an diesem Dienstag vor einem Senatsausschuss in Washington deutliche Worte anhören müssen. Apple habe durch ein komplexes Netz an Auslandsfirmen Milliarden Dollar an Steuerzahlungen in den USA vermieden, erklärte der Ausschuss im Vorfeld. Um diese Ansicht zu untermauern, veröffentlichte das Gremium ein 40-seitiges Dokument über das Unternehmen und dessen internationale Verflechtungen.

Apple seinerseits verbreitete Cooks vorbereitete Stellungnahme für den Ausschuss, der ab dem Nachmittag deutscher Zeit tagen wird. „Apple hält sich an die Gesetze und auch an den Geist der Gesetze“, beteuert Cook darin. „Und Apple zahlt alle nötigen Steuern in diesem Land und jenseits der Grenzen.“ Gleichzeitig verlangte der Apple-Chef eine Reform der Steuergesetze. Diese hätten „nicht mit der Geschwindigkeit des digitalen Zeitalters und der sich schnell wandelnden Weltwirtschaft Schritt gehalten“.

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Apple steht - ähnlich wie andere Konzerne - wegen seiner Steuerpraxis in der Kritik. So lieh sich der iPhone-Hersteller jüngst am Kapitalmarkt 17 Milliarden Dollar (13,2 Mrd Euro), um für Dividendenzahlungen und Aktienrückkäufe nicht auf seine Reserven zurückgreifen zu müssen. Denn die liegen großteils im Ausland und Apple hätte 35 Prozent Steuern zahlen müssen, wenn das Unternehmen das Geld heimgeholt hätte. Der Satz sei unangemessen hoch, hatte Cook in einem Interview in der vergangenen Woche gesagt.

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