Suchergebnisse Maas fordert mehr Transparenz von Google

Mit Forderungen an Google, den Suchalgorithmus komplett offenzulegen, sei er missverstanden worden, sagt Justizminister Maas. Allerdings müsse der Konzern besser darüber informieren, wie er die Suchergebnisse ordne.

Apple knackt die 700 Milliarden Dollar-Marke
Logo von Vodafone Quelle: dpa
Platz 19: SAPDer Softwarehersteller rangiert im Jahr 2014 auf dem 19. Platz - und hält damit seinen Platz aus dem Vorjahr. Mit einem geschätzten Wert von 36,39 Milliarden US-Dollar die wertvollste deutsche Marke. Erst an 27. Stelle kommen mit der Deutschen Telekom, gefolgt von BMW auf Rang 32 die nächsten deutschen Marken. Quelle: dpa
Platz 18: MasterCardDie Kreditkartengesellschaft Mastercard lag im vergangenen Jahr noch auf dem 20. Platz und eröffnete damit die Top 20 - ein Aufstieg also. Das Marktforschungsunternehmens Millward Brown sieht den Marktwert derzeit bei 39,49 Milliarden US-Dollar. Quelle: AP
Platz 17: ICBCEinen Platz abwärts ging es auch für die 1984 gegründete Industrial and Commercial Bank of China (ICBC). Das Kreditinstitut hat einen Marktwert von 42,1 Milliarden Dollar. Quelle: APN
Platz 16: UPSWeltweit düsen die braunen Lieferwagen durch Metropolen und Kleinstädte: United Parcel Service, kurz UPS, ist eines der größten Logistikunternehmen weltweit. Im Markenwettbewerb geht es für das Unternehmen aus Atlanta einen Platz nach hinten. Quelle: AP
Platz 15: China MobileGleich fünf Plätze nach unten geht es für China Mobile. Erst 1997 als China Telecom gegründet, ist das Unternehmen heute schon weltweit größter Mobilfunkanbieter. Der Marktwert liegt bei 49.89 Milliarden Dollar. Quelle: REUTERS
Platz 14: TencentEs folgt direkt noch ein chinesisches Unternehmen, das zum ersten Mal zu den wertvollsten Marken gezählt wird. Der Marktwert liegt bei 53.61 Milliarden US-Dollar. Quelle: REUTERS
Platz 13: Wells Fargo1815 wurde das Unternehmen von Henry Wells und William Fargo gegründet - zunächst bot man Transportdienstleistungen an, später konzentrierte man sich auf das Finanzgeschäft. Wells Fargos Markenwert wächst auf 52.26 Milliarden Dollar - es bleibt allerdings der gleiche Platz. Quelle: dapd
Platz 12: General ElectricDer Mischkonzern deckt mit seinem Portfolio unterschiedliche Geschäftsfelder wie beispielsweise Finanzdienstleistungen, Gesundheitsdienste oder Energieversorgung ab. Zuletzt trennte sich das Unternehmen für 16,7 Milliarden Dollar von seinem 49 Prozent Anteil am Medienunternehmen NBC Universal. Die Marke verliert im Vergleich zum Vorjahr einen Platz. Quelle: dapd
Platz 11: Verizon CommunicationsTochter Verizon Wireless ist größter Mobilfunkanbieter der USA: Die Marke bleibt stabil und steigert dabei seinen Wert um 20 Prozent auf 63.46 Milliarden Dollar. Dafür rutscht das Unternehmen einen Platz nach oben. Quelle: APN
Platz 10: AmazonDer Online-Allesanbieter Amazon von Jeffrey Bezos legt kräftig zu: Für Plätze nach oben geht es deshalb 2014. Im Vergleich zum Vorjahr beläuft sich der Wert auf 64.25,7 Milliarden Dollar. Quelle: AP
Platz 9: MarlboroJahrzehntelang war sie die meist verkaufte Zigarette der Welt. Marlboro gehört dem Philip Morris International. Die Marke verliert auf 67,3 Milliarden Dollar - damit verliert das Unternehmen an Wert und einen Platz im Ranking. Quelle: dapd
Platz 8: AT&TZwei Plätze nach unten ging es für den Konzern. Der Markenwert stieg allerdings um drei Prozent auf auf 77,88 Milliarden Dollar. Quelle: Presse
Platz 7: VisaDas amerikanische Kreditkartenunternehmen gehört innerhalb der besten zwanzig Marken zu den größten Aufsteigern. Es geht um zwei Plätze nach oben, nach dem es im vergangen Jahr bereits um sechs Plätze aufwärts ging – und damit in die Top 10. Der Markenwert legt nach Meinung der Forscher erneut um 41 Prozent auf 79.1 Milliarden Dollar zu. Die Visa International Service Association wurde 1970 gegründet. Quelle: dapd
Platz 6: Coca ColaAußer in Nordkorea und Kuba gibt es in jedem Land der Welt Cola, der geschwungene Schriftzug steht auch für den internationalen Siegeszug amerikanischer Kultur: Die braune Brause verliert mit einem geschätzten Wert von 80.68 Milliarden Dollar allerdings einen Platz im Markenvergleich. Quelle: AP
Platz 5: McDonald'sÄhnlich weltumspannend arbeitet auch Systemgastronom McDonald's: Die Marke verliert allerdings auch einen Platz. Quelle: dpa
Platz 4: MicrosoftDrei Plätze nach oben geht es für den amerikanischen Softwarekonzern. Aktueller Wert: 90,18 Milliarden Dollar. Quelle: AP
Platz 3: IBMAuf dem Treppchen gibt hier noch keinen Plätzetausch. Im Jahr 2013 reicht es für die Marke des IT- und Beratungsunternehmens aus New York (Bundesstaat) bei einem Wert von 112,5 Milliarden Dollar nur für Bronze - genau wie in diesem Jahr. Der Wert liegt allerdings mittlerweile bei 'nur' 107.54 Milliarden Dollar. Quelle: dapd
Platz 2: AppleMit Platz 2 muss sich in diesem Jahr Apple begnügen, nach dem der US-Konzern im vergangenen Jahr noch das Ranking angeführt hatte. Der Wert der Marke Apple wurde 2014 mit einem Rückgang von 20 Prozent auf 147,9 Milliarden Dollar zurückgestuft. An der Börse herrscht dagegen Jubelstimmung: Als erstes US-Unternehmen überhaupt war der Technologiekonzern am 25. November 2014 vorübergehend über 700 Milliarden Dollar (561 Milliarden Euro) wert. Seit Jahresbeginn hat der Kurs der Apple-Aktie um fast 50 Prozent zugelegt. Quelle: dapd
Platz 1: GoogleGoogle hat in der jährlichen Markenwert-Studie „BrandZ“ den iPhone-Konzern Apple mit einem Sprung vom Spitzenplatz verdrängt. Das Marktforschungsunternehmen Millward Brown errechnete für den Internet-Konzern einen Markenwert von 158,8 Milliarden Dollar. Das war im Jahresvergleich ein Plus von 40 Prozent. Quelle: dpa

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat angesichts der Marktmacht von Google erneut mehr Transparenz des Internetsuchmaschinen-Betreibers gefordert. Er strebt zwar nicht die Herausgabe des Suchalgorithmus im Detail an, wie er in der „Bild am Sonntag“ klarstellte, nachdem frühere Äußerungen von ihm so interpretiert worden waren. Aber: „Google muss die Kriterien, nach denen die Suchergebnisse geordnet werden, offenlegen.“

Die Geschichte von Google

„Die Nutzer von Google sollten nachvollziehen können, wie die Suchergebnisse sortiert werden. Dabei geht es auch darum, inwiefern Suchergebnisse etwa durch wirtschaftliche Interessen manipuliert werden“, erklärte Maas. „Alle Informationen, die Suchergebnisse wesentlich beeinflussen, sollten erkennbar sein. Welche Rolle spielen etwa die eigenen Profildaten? Inwiefern sind Daten von Google gelöscht worden? Werden Kunden von Google bevorzugt? Welche Rolle spielt Werbung? Das sollten die Nutzer schon wissen.“

Google antwortete noch am Sonntag mit einer ausführlich per Blogeintrag. Dort hieß es unter anderem, die Reihenfolge der Suchergebnisse werde nicht durch kommerzielle Interessen beeinflusst: „So werden die Ergebnisse angezeigt, die relevant für unsere Nutzer sind.“ Die Trennung zwischen Werbeanzeigen und strikt nach Relevanz geordneten Suchergebnissen sei „seit jeher ehernes Prinzip bei Google“.

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Dies hätten auch die Prüfungen der Wettbewerbshüter in den USA und der Europäischen Union bestätigt. Google informiere unter anderem im Webmaster Blog über die Kriterien für die Anordnung der Suchergebnisse. Zu Datenschutz und Profildaten betonte der Konzern, jeder Nutzer könne selbst entscheiden, welche Informationen er bei einer Suche mit Google teilen wolle. So könne man auch die Individualisierung der Suchergebnisse ausschalten.

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