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Technologiekonzern Softbank soll künftig durch mehr Investitionen wachsen

Softbank-Chef Son habe sich nach eigener Aussage zu wenig mit Investitionen beschäftigt. Nun will er seinen Konzern zum „Einhornjäger“ machen.

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„Ich habe 97 Prozent meiner Zeit mit dem Steuern des Telekomgeschäfts verbracht und nur drei Prozent mit dem Investieren.“ Quelle: Reuters

Tokio Der Chef des japanischen Technologiekonzerns Softbank, Masayoshi Son, will sein Unternehmen neu ausrichten. „Ich habe 97 Prozent meiner Zeit mit dem Steuern des Telekomgeschäfts verbracht und nur drei Prozent mit dem Investieren“, sagte Son am Mittwoch auf der Hauptversammlung. Indem er dies umkehre, werde Softbank schneller wachsen.

Es gehe darum, aus dem Telekomunternehmen einen „Einhornjäger“ zu machen. „Einhörner“ werden in der Start-up-Szene junge Unternehmen genannt, die auf eine Bewertung von mehr als einer Milliarde US-Dollar kommen.

Softbank agiert bereits jetzt verstärkt als Technologieinvestor. Inzwischen hält Sons Firma Beteiligungen an Technologiekonzernen wie dem Amazon-Konkurrenten Alibaba, dem Fahrdienst-Vermittler Uber, dem Chipkonzern ARM Holdings und dem US-Mobilfunker Sprint.

Entsprechend seiner Vision, dass die Zukunft von der Vernetzung und Künstlichen Intelligenz dominiert wird, etablierte Son den 93 Milliarden Dollar schweren Vision Fund. Um die Strukturen zu vereinfachen, will Softbank seine japanische Mobilfunktochter noch in diesem Jahr an die Börse bringen.

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