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Telekom-Tochter T-Mobile US knackt Marke von 50 Millionen Kunden

T-Mobile US zählt dank eines Kundenansturms erstmals in ihrer Unternehmensgeschichte mehr als 50 Millionen Kunden. Die Deutsche-Telekom-Tochter entwickelt sich vom Sorgenkind zur Erfolgsgeschichte.

Diese Firmen mogeln bei den Preisen
Werbung Quelle: dpa
Häufige VerstößeAls Beispiele nennt die Wettbewerbszentrale Handyverträge mit versteckten Kosten oder Werbung für Möbel, die im Preis nur scheinbar reduziert sind. Auch Banken arbeiteten nicht immer transparent. Nachfolgend einige Einzelfälle aus verschiedenen Branchen ... Quelle: dpa
AppleDie Werbung von Apple wurde beanstandet, da damit geworben wurde, dass das iPad der dritten Generation den schnellen Mobilfunkstandard LTE unterstütze. Tatsächlich konnte diese Funktion zum damaligen Zeitpunkt nur in den USA und Kanada genutzt werden, nicht aber in Deutschland. Quelle: dpa
TelekomAuch gegenüber der Telekom Deutschland wurde mit einstweiliger Verfügung des Landgerichts Bonn durchgesetzt, dass in der Werbung für ein iPhone 5 darüber aufgeklärt wird, dass diese mit einer SIM-Lock-Sperre beziehungsweise ein Netlock versehen ist, das Telefon also nur mit einer bestimmten SIM-Karte oder nur im Mobilfunknetz des Anbieters genutzt werden kann. Quelle: dpa
1&1Gegen die 1&1 Internet AG wurde ein Urteil des Landgerichts Koblenz erwirkt, nachdem das Unternehmen eine All-Net-Flat zum Monatspreis von 29,99 Euro neben einem durchgestrichenen Preis von 39,99 Euro und der Aussage „Kostenlos ins deutsche Festnetz und in alle Handy-Netze telefonieren ... Entweder mit eigenem Handy oder das Samsung Galaxy S für 0,- Euro dazu bestellen“ beworben hatte. Allerdings sollte bei Bestellung des Samsung-Handys das Angebot 39,99 Euro, also zehn Euro mehr kosten. Gegen das Urteil hat 1&1 Internet AG Berufung eingelegt. Quelle: dpa
Vodafone D2Die Vodafone D2 GmbH wurde auf Antrag der Wettbewerbszentrale vom Landgericht Düsseldorf verurteilt, nachdem bei einer Werbung für eine Playstation zum Preis von 49,90 Euro nicht ausreichend darüber informiert wurde, dass das Gerät nur in Kombination mit einem Mobilfunkvertrag für weitere monatliche Kosten in Höhe von 19,99 Euro und einer Anschlussgebühr in Höhe von 29,99 Euro erworben werden konnte. Quelle: dpa
Air ChinaGegen die Fluggesellschaften Air China, Emirates Airlines und United Airlines wurden Gerichtsverfahren eingeleitet wegen unzulässiger Preisänderungsklauseln. Preisanpassungsvorbehalte auf Steuern und Gebühren sind nur dann zulässig, wenn zwischen Ticketverkauf und Abflugtermin mehr als vier Monate liegen. Diese Frist hatten die Anbieter in den Beförderungsbedingungen nicht berücksichtigt. Quelle: dapd

Im zweiten Quartal hätten sich 1,5 Millionen Handynutzer für den amerikanischen Mobilfunkanbieter entscheiden, womit die Gesamtzahl der Kunden bei 50,6 Millionen gelegen habe, teilte der Konzern T-Mobile US am Donnerstag mit. Der Umsatz sei um 15 Prozent auf 7,2 Millionen Dollar geklettert. Unter dem Strich schrieb das einstige Sorgenkind des Bonner Konzerns, der rund zwei Drittel an der US-Tochter hält, einen Gewinn von 391 Millionen Dollar. Im Jahr zuvor war noch ein Verlust von 16 Millionen Dollar angefallen.

T-Mobile US profitiert inzwischen von seinen Milliarden-Investitionen in den Netzausbau und einer Marketing-Offensive, um den wesentlich größeren Konkurrenten AT&T und Verizon Kunden abzunehmen. Um den Platzhirschen Paroli zu bieten, will der Branchendritte Sprint Insidern zufolge T-Mobile - die Nummer vier in den USA - für 32 Milliarden Dollar übernehmen. Das Vorhaben dürfte aber nicht vor September umgesetzt werden.

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Großer Unsicherheitsfaktor könnten die Kartellbehörden sein, die einem Schulterschluss der beiden skeptisch gegenüber stehen. Aufgrund des Erfolgs sieht T-Mobile US die Wachstumsaussichten rosiger: In diesem Jahr sollen neu bis zu 3,5 Millionen Vertragskunden dazukommen - 200.000 mehr als bislang angepeilt. Die an der New Yorker Börse notierten T-Mobile-Titel verteuerten sich im vorbörslichen US-Handel um 4,4 Prozent.

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