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Tsinghua University und Dialog Semiconductor Chinesischer Investor kauft bei Chipentwickler weiter zu

Tsinghua University hält jetzt mehr als neun Prozent am Chiphersteller Dialog Semiconductor. Quelle: REUTERS

Tsinghua University baut seinen Anteil am Chiphersteller Dialog Semiconductor aus. Der chinesische Großaktionär hält nun mehr als neun Prozent an Dialog.

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Der chinesische Großaktionär Tsinghua University hat seinen Anteil am Chiphersteller Dialog Semiconductor ausgebaut. Die Chinesen halten jetzt insgesamt 9,01 Prozent an Dialog, wie aus einer am Montagabend veröffentlichten Pflichtmitteilung hervorgeht. Zuletzt wurden 8,10 Prozent gemeldet.

Die Tsinghua University ist keine Unbekannte: Zu der staatlichen Universität gehört der Halbleiterkonzern Tsinghua Unigroup, mit dessen Tochter Spreadtrum Dialog im vergangenen März eine Kooperation geschlossen hat. Unigroup war in den letzten zwei Jahren mit gleich zwei Milliarden-Deals in der US-Halbleiterindustrie gescheitert: Eine Übernahme von Micron Technology kam ebenso wenig zustande wie ein Einstieg bei Western Digital.

Tsinghua University kaufte die jüngsten Dialog-Aktienpakete, nachdem der Kurs nach einem Bericht eingebrochen war. Die japanische Wirtschaftszeitung „Nikkei“ hatte geschrieben, dass Großkunde Apple bestimmte Chips von Dialog künftig in Eigenregie entwickeln und damit bereits Anfang 2018 starten wolle.

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