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US-Behörde klagt T-Mobile soll im großen Stil Kunden abgezockt haben

Die Telekom-Tochter in den USA soll Kunden Hunderte Millionen Dollar zu viel für betrügerische Dienste in Rechnung gestellt und kräftig mitverdient haben – nun klagt die zuständige US-Behörde.

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Eine Filiale von T-Mobile US in New York: Die Firma soll betrügerische Aktivitäten ignoriert und kräftig mitverdient haben. Quelle: ap

New York Die Telekom-Tochter T-Mobile US hat eine Klage der US-Behörden am Hals. Der Mobilfunker soll Kunden Dienste in Rechnung gestellt haben, die diese nie abonniert haben und damit Hunderte Millionen Dollar eingenommen haben.

Dabei ging es um Dienste von Drittanbietern, die über die Mobilfunk-Rechnung von Kunden abgerechnet werden. Laut der Behörde FTC waren das SMS-Dienste für Klatsch-Nachrichten oder Horoskope, die normalerweise um die zehn Dollar pro Monat kosten.

Kräftig mitverdient

Es habe „klare Anzeichen für Betrug“ gegeben, sagte FTC-Chefin Edith Ramirez laut einer Mitteilung der Behörde am Dienstag, den T-Mobile aber ignoriert habe.

Obschon die Dienste von Drittanbietern zur Verfügung gestellt werden, hat T-Mobile kräftig mitverdient. Der Mitteilung zufolge gingen 35 bis 40 Prozent der Einnahmen an den Mobilfunker. T-Mobile habe die Abos teilweise Jahre lang weiterlaufen lassen, nachdem die Firma von möglichem Betrug erfahren hatte.

T-Mobile US hat sich zu den Vorwürfen noch nicht geäußert.

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