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US-Telekomkonzern AT&T gewinnt weniger Handykunden als erwartet

Auf dem Mobilfunkmarkt der USA wird mit harten Bandagen gekämpft. Einer der Gewinner ist AT&T. Allerdings hätten die Zahlen des Telekomriesen noch besser aussehen können, wenn nicht T-Mobile so aktiv gewesen wäre.

Der US-Telekomkonzern AT&T hat im vierten Quartal nicht so viele neue Mobilfunkkunden gewonnen wie von Analysten erwartet. Quelle: dpa

Das Mobilfunk-Geschäft bleibt die Triebfeder für den US-Telekommunikationskonzern AT&T. Im vierten Quartal kamen unterm Strich 566 000 Vertragskunden hinzu, wie das Unternehmen am Dienstag in Dallas mitteilte.

Allerdings hatten Analysten mit noch höheren Zuwächsen gerechnet. Zum Vergleich: Die Telekom-Tochter T-Mobile US hatte mit einem aggressiven Marketing und neuen Tarifen 869.000 Vertragskunden gewonnen. Die AT&T-Aktie fiel nachbörslich um ein gutes Prozent.

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AT&T ist allerdings wesentlich größer als T-Mobile US und besitzt auch ein Festnetz. Der gesamte Umsatz legte zuletzt um zwei Prozent auf 33,2 Milliarden Dollar (24,3 Milliarden Euro) zu. In der gleichen Liga spielt in den Vereinigten Staaten nur noch Erzrivale Verizon.

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Beim Gewinn bekam AT&T unterm Strich 6,9 Milliarden Dollar heraus, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von 3,9 Milliarden Dollar angefallen war. Der Grund für die starken Schwankungen liegt an der Entwicklung der Betriebsrenten, die in das Ergebnis einfließen. Derartige Sonderentwicklungen ausgeklammert sei der Gewinn um ein Fünftel gestiegen, rechnete AT&T vor.

Zuletzt war spekuliert worden, AT&T wolle den britischen Mobilfunker Vodafone kaufen. „Auf Anfrage der britischen Übernahmekommission bestätigt AT&T, dass es nicht beabsichtigt, ein Angebot für Vodafone abzugeben“, teilte AT&T jedoch kürzlich mit.

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