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Verizon Yahoo wird 350 Millionen Dollar billiger

Die schweren Cyberattacken haben Yahoo auch wirtschaftlich geschwächt. Käufer Verizon kann nun den Preis drücken und zahlt 350 Millionen Dollar weniger für das Kerngeschäft des Internetpioniers.

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Der größte US-Mobilfunkkonzern Verizon bekommt das Kerngeschäft des Internetpioniers Yahoo zu einem günstigeren Preis. Quelle: dpa

New York Der größte US-Mobilfunkkonzern Verizon bekommt das Kerngeschäft des Internetpioniers Yahoo zu einem günstigeren Preis. Dieser werde um 350 Millionen Dollar niedriger ausfallen, wie die beiden Unternehmen am Dienstag erklärten. Damit zahlt Verizon 4,48 Milliarden Dollar in bar.

Verizon will Yahoos E-Mail-, Such- und Messengerdienste und den Bereich Online-Werbung mit seiner Tochter AOL kombinieren. Der Konzern setzt darauf, mit mobilen Videos und Werbung neue Einnahmen außerhalb des als gesättigt geltenden Mobilfunkmarktes zu erlösen. Das Geschäft solle im zweiten Quartal abgeschlossen werden. Verizon-Aktien verteuerten sich vorbörslich um 0,4 Prozent, die von Yahoo um knapp 0,6 Prozent.

Verizon hatte wegen des durch die Cyberattacken entstandenen wirtschaftlichen Schadens seit längerem versucht, den Preis für die Übernahme zu drücken. Künftige Kosten aus den Untersuchungen von Regierungsbehörden und Dritten wollen sich beide Unternehmen teilen. Yahoo will zudem für mögliche Ansprüche aus Aktionärsklagen und der Börsenaufsicht SEC geradestehen.

Bei zwei Hackerangriffen waren 2013 und 2014 Daten von mehr als einer Milliarde Yahoo-Nutzern gestohlen worden. Der einstige Internetpionier verlor in den vergangenen Jahren zunehmend an Boden im Kampf mit den schnell wachsenden Online-Giganten Google und Facebook.

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