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Video mit Lukas Podolski N-tv und N24 zeigen keine Türkei-Werbespots mehr

Private Nachrichtensender haben in den vergangenen Wochen regelmäßig Türkei-Werbespots gesendet. Die Unternehmen teilen jetzt mit, die Spots nicht mehr zu zeigen. Sie seien „zu Recht auf Unverständnis“ gestoßen.

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Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu im März 2017 bei einem Besucher der Reisemesse ITB in Berlin. Quelle: dpa

Düsseldorf Das verschärfte politische Verhältnis zur Türkei hat Außenminister Sigmar Gabriel am Donnerstag verkündet. Investitionen in dem Land werden voraussichtlich bald nicht mehr gefördert, verschärfte Sicherheitshinweise hat das Auswärtige Amt veröffentlicht. Als Reaktion haben die Fernsehsender N-tv und N24 jetzt die Ausstrahlung eines Werbespots der Türkei gestoppt.

N-tv schreibt am Freitag auf der eigenen Website, dass „Werbespots mit Lukas Podolski und den Türkei-Chefs diverser Weltkonzerne (...) ab sofort nicht mehr ausgestrahlt“ würden. Begründung: „Die politische Lage hat sich seit Dienstag grundlegend verändert, eine weitere Ausstrahlung der Kampagne sei daher nicht mehr sinnvoll, entschied der Werbevermarkter unseres Senders.“

Alle noch geplanten Spots seien storniert worden. Die Clips seien „zu Recht auf Unverständnis und Ärger bei Zuschauern und Lesern“ gestoßen. N24 bestätigte gegenüber „Der Westen“, die gleiche Entscheidung getroffen zu haben.

Eine Variante des Werbespots

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