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Wachstumskurs US-Investitionen nagen an Telekom-Gewinn

Der operative Gewinn der Deutschen Telekom geht zum Jahresauftakt leicht zurück. Die US-Tochter T-Mobile US wächst – und investiert kräftig. Unter dem Strich spült der Scout-Verkauf aber viel Geld in die Kasse.

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T-Mobile-Filiale am New Yorker Broadway: Die Telekom-Tochter ist auf Wachstumskurs – zu Ungunsten des Gewinns der Mutter. Quelle: Imago

Bonn Die Deutsche Telekom hat im ersten Quartal wegen hohen Investitionen in den Wachstumskurs der Tochter T-Mobile US operativ weniger verdient. Das Betriebsergebnis (bereinigtes Ebitda) sei im Zeitraum von Januar bis Ende März um 3,9 Prozent auf 4,12 Milliarden Euro gesunken, teilte der Bonner Konzern am Donnerstag mit.

Unter dem Strich fuhr die Telekom aber wegen des Verkaufs der Internet-Anzeigentochter Scout 24 deutlich mehr Gewinn ein: Der Konzernüberschuss verdreifachte sich auf 1,82 Milliarden Euro. Von Reuters befragte Analysten hatten mit 711 Millionen Euro Überschuss und einem Ebitda von 4,13 Milliarden Euro gerechnet.

Der Vorstand des 230.000 Mitarbeiter starken Konzerns bekräftigt die bisherige Geschäftsaussichten: In diesem Jahr werde wegen hoher Investitionen in den USA der Free Cash Flow auf 4,2 Milliarden Euro sinken - 400 Millionen Euro weniger als 2013. Das bereinigte Ebitda dürfe bei 17,6 Milliarden Euro stagnieren.

Die Telekom steht vor dem Umbruch: Ein Dossier dazu, wie die Zukunftsstrategie von Tim Höttges aussieht, finden Sie als Download im Kaufhaus der Weltwirtschaft.

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