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Wegen #Metoo Pixar-Mitgründer tritt zurück

Er ist der ranghöchste Hollywood-Boss, der wegen #Metoo Konsequenzen zieht. Mit John Lasseter verliert Disney seinen Animationschef.

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John Lasseter in seinen besseren Tagen, als der Mitbegründer der Pixar-Studios mit Toy Story große Erfolge feierte. Jetzt verlässt er Disney wegen Vorwürfen des Fehlverhaltens gegenüber Mitarbeiterinnen. Er wird bis Ende des Jahres dem Unternehmen als Berater zur Verfügung stehen. Quelle: AP

New York Walt Disney's Animationschef und Mitbegründer des Filmstudios Pixar, John Lasseter, legt im Zuge der #MeToo-Bewegung sein Amt nieder. Zum Ende des Jahres werde er dem Unternehmen den Rücken kehren, bis dahin bleibe er als Berater im Einsatz, teilte Disney am Freitag mit. Lasseter habe Fehlverhalten im Umgang mit Mitarbeitern eingeräumt.

Er ist der höchste Hollywood-Boss, der mit den Konsequenzen aus der #MeToo-Bewegung seinen Hut nehmen wird. Lasseter war der kreative Macher hinter jeder Pixar-Verfilmung sowie hinter Disney-Hits wie „Frozen“ („Die Eiskönigin - Völlig unverfroren“) und „Moana“ („Vaiana - Das Paradies hat einen Haken“). Erst vor wenigen Wochen war Hollywood-Boss Harvey Weinstein von der New Yorker Polizei wegen des Verdachts sexueller Übergriffe festgenommen worden.

Bereits im November hatte der 61-Jährige eine sechsmonatige Auszeit angekündigt und sich bei Mitarbeitern entschuldigt, „die je eine ungewollte Umarmung“ oder eine andere Geste von ihm empfangen hätten, „die sie nicht respektiert oder unwohl“ fühlen ließ. In einer Mitteilung gab er nun bekannt, in den vergangenen Monaten über sein Leben und seine Karriere nachgedacht und entschieden zu haben, neue kreative Herausforderungen zu suchen.

Disney-Chef Bob Iger würdigte Lasseter für seine Innovationen und dessen Art des Geschichtenerzählens. Er habe Standards in der Animation gesetzt, die noch für kommende Generationen gelten würden. Ein Nachfolger für Lasseters Posten wurde noch nicht bekannt gegeben.

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