Weniger Umsatz und Gewinneinbruch Constantin sagt Verkauf von Sport 1 ab

Vollbremsung: Constantin Medien rechnet mit Umsatz- und Gewinneinbruch. Der Verkauf des Sportsenders Sport1 wird abgeblasen. Fand sich vielleicht niemand, der genug bezahlen wollte?

Doch keine Ehe mit Sky: Constantin Medien hat am Freitag den Verkauf von Sport1 abgeblasen. Neben dem Pay-TV-Sender Sky galt auch Springer als Interessent. Quelle: dpa

FrankfurtConstantin Medien nimmt von dem bisher geplanten Verkauf seines Senders Sport1 Abstand. Der Vorstand habe beschlossen, das Bieterverfahren mit sofortiger Wirkung zu beenden, erklärte das Unternehmen am Freitagabend in einer Pflichtmitteilung. Im Rahmen der Fokussierung von Constantin Medien auf das Sport-Segment liege der Schwerpunkt vielmehr auf der Weiterentwicklung der Plattform Sport1. Zudem erklärte Constantin, sich für das Gesamtjahr 2017 auf einen deutlichen Umsatzrückgang sowie einen operativen Verlust einzustellen. Grund seien unter anderem nicht geplante Kosten für Abfindungen.

Bei Constantin Medien tobte in den vergangenen Monaten ein Machtkampf zwischen den Großaktionären. Vor knapp einem Monat wurde Vorstandschef Fred Kogel vom Aufsichtsrat entlassen.

Als Interessenten für Sport1 galten früheren Insider-Informationen zufolge der Pay-TV-Sender Sky und der Medienkonzern Axel Springer.

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