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Yahoo Steuerbehörden könnten Trennung von Alibaba-Anteil kippen

Die Yahoo-Aktionäre sollen ein mehr als 30 Milliarden Dollar teures Geschenk bekommen - einen Anteil an der chinesischen Handelsplattform Alibaba. Doch eine zentrale Frage der Transaktion ist noch ungeklärt.

Die größten Börsengänge weltweit
Telekom Quelle: dapd
Platz 10Japans Telekommunikations-Riese Nippon Tel ging bereits 1987 an die Börse und nahm 15,3 Milliarden Dollar ein. 1999 wurde der Konzern umstrukturiert und ging in der NTT Communications Corp auf. Im Bild NTT-Präsident Masanobu Suzuki. Quelle: AP
General Motors Quelle: dpa
Facebook Quelle: dpa
Platz 7Der italienische Energieversorger Enel SpA beschäftigt über 58.000 Mitarbeiter. Bei seinem Börsengang im Jahr 1999 konnte der Konzern 16,5 Milliarden Dollar einsammeln. Quelle: REUTERS
Platz 6Ein Blick auf den AIA-Turm in Hong Kong. Die asiatische Sparte des US-Versicherers AIG nahm bei seinem Börsengang im Oktober 2010 17,8 Milliarden Dollar ein. Quelle: REUTERS
visa Quelle: dapd

Der Plan von Yahoo, die mehr als 30 Milliarden Dollar teure Beteiligung an der chinesischen Handelsplattform Alibaba an die eigenen Aktionäre weiterzureichen, könnte noch an den Steuerbehörden scheitern. Die Ämter in den USA und China hätten noch nicht bestätigt, dass die Trennung von dem 15-Prozent-Anteil an Alibaba steuerfrei über die Bühne gehen könne, räumte Yahoo am späten Freitag ein. Der Internet-Konzern hält sich deshalb die Möglichkeit offen, die aktuell vorgesehene Transaktion auf Eis zu legen.

Laut dem am Freitag vorgestellten Plan sollen die 384 Millionen Alibaba-Aktien in Yahoo-Besitz in eine neue Firma mit dem Namen Aabaco ausgelagert werden. Anschließend sollen Yahoo-Aktionäre gemäß der Höhe ihrer Anteile an Aabaco beteiligt werden.

Der Aufstieg von Alibaba

Yahoo-Chefin Marissa Mayer hatte schon Anfang des Jahres angekündigt, der Anteil an Alibaba soll an die Aktionäre steuerfrei weitergereicht werden. Er war zum Alibaba-Kurs von Freitag rund 32 Milliarden Dollar wert. Es ist der Rest einer ursprünglichen Beteiligung von 40 Prozent. Den Großteil davon hatte Yahoo im Zuge des Alibaba-Börsengangs im vergangenen Jahr abgestoßen. Die chinesische Handelsplattform ist an der Börse rund 200 Milliarden Dollar wert.

In Arbeit
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In Aabaco soll auch das Geschäft von Yahoo mit kleinen Unternehmen eingebracht werden. Yahoo plant die Transaktion für das vierte Quartal dieses Jahres. Die Alibaba-Beteiligung macht den Großteil des aktuellen Börsenwerts des US-Unternehmens aus.

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