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Jahresabschluss Deutsche Post setzte Schulden in Bilanz zu niedrig an

Die Deutsche Post hat in der Jahresbilanz 2005 ihre Schulden um 239 Millionen Euro zu niedrig ausgewiesen und muss den Abschluss jetzt nachträglich korrigieren.

Filiale der Deutschen Post in Quelle: AP

Die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) hat bei der Durchsicht der Post-Bilanzen der vergangenen Jahre festgestellt, dass der Bonner Konzern die Schulden aus einer Umtauschanleihe deutlich zu niedrig angesetzt hat.

Während die Post nur 65 Millionen Euro an Verbindlichkeiten ausgewiesen hatte, ermittelte die Berliner Bilanzpolizei jetzt eine tätsächliche Schuldenhöhe aus der Anleihe von 304 Millionen Euro. Da der Fehler wesentlich ist, hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Deutsche Post angewiesen, die Falschbuchung nun öffentlich zu machen.

Die DPR ist für die Fehlerermittlung zuständig, auf ihre Untersuchungen hin müssen Unternehmen bei falscher Anwendung von Bilanzregeln ihre Jahresabschlüsse korrigieren. Die BaFin wiederum kann die von der DPR geprüften Unternehmen bei wesentlichen Fehlern dazu zwingen, diese öffentlich zu machen.

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