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Kampf um Opel "General Motors spielt mit Opel Monopoly"

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Bei einer Insolvenz könne GM sich ohne große Sozialleistungen der Opel-Standorte Antwerpen, Bochum, Kaiserslautern und Ellesmere Port „entledigen“, schreibt der Experte für Automobilwirtschaft an der Universität Duisburg-Essen in einer Analyse. „Man gewinnt den Eindruck, GM spielt mit den Werken Monopoly“, kritisiert Dudenhöffer.

Nach Ansicht Dudenhöffers bevorzugt GM den Finanzinvestor RHJI, weil der US-Konzern später leichter Anteile zurückkaufen und Opel wieder integrieren könnte. Das Kalkül der Amerikaner sehe folgendermaßen aus: Da sich Bund und Länder gegen das RHJI-Angebot ausgesprochen haben und Magna bevorzugten, könnte es sein, dass die Länder die staatlichen Bürgschaften kündigten. „Damit bliebe die Insolvenz. Dies ist mit Sicherheit ein Szenario, das bei GM genau geprüft wird“, schreibt Dudenhöffer.

Auch Guttenberg für Insolvenz

Auch Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hatte das Thema Insolvenz mehrfach als Option ins Spiel gebracht. Der Opel- Betriebsrat lehnt dies aber ab - auch aus Angst, mögliche Opel-Käufer zu verschrecken.

Autoexperte Dudenhöffer geht davon aus, dass der GM-Konzern, der nach Ende des Insolvenzverfahrens wiedererstarkt ist, seinen Einfluss bei Opel in jedem Fall behalten möchte. „GM hängt stärker an Opel als vermutet“, schreibt Dudenhöffer.

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