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Kuka Roboter verbreiten Optimismus

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Vor allem der hohe Anteil des Umsatzes aus den BRIC-Ländern von 17 Prozent stimmt Reuter optimistisch. Selbst wenn sich dort das Wachstum verlangsamen sollte, bleibe die wirtschaftliche Dynamik dieser Länder auf hohem Niveau erhalten. Reuter rechnet damit, dass der starke chinesische Markt die zu erwartenden Schwächen im US-Geschäft ausgleicht.

Kuka kann die Erfolgsträhne gut gebrauchen. Für die beiden Vorjahre musste Reuter, der ursprünglich nur als Übergangslösung das Unternehmen führen sollte, jeweils ein negatives Jahresergebnis verkünden. Dazu beigetragen hatte vor allem die Wirtschaftskrise, die den Maschinenbau und den Hauptkunden des Anlagen und Roboterbauers arg gebeutelt hatte.

Das Leiden der Kuka

Zusätzlich litt Kuka lange unter internen Querellen. Innerhalb von zwei Jahren hatten fünf Konzernchefs gewechselt. Auch der Großaktionär, das Familienunternehmen Grenzebach, hatte anfangs bei der Personalauswahl nicht immer eine glückliche Hand. Grenzebach war vor drei Jahren eingestiegen und hält heute 25 Prozent. Dazu kamen über Jahre Querschüsse des aggressiven amerikanischen Investors Guy Wyser-Pratte, der lange knapp zehn Prozent hielt.

Doch das ist Vergangenheit: Wyser-Pratte hat seinen Anteil auf rund fünf Prozent vermindert und hält heute still. Die Grabenkämpfe in und um den Vorstand sind vergessen. Und die Verschuldung soll bis Jahresende auf 40 Millionen Euro fast halbiert werden (30.06.2011: 76,7 Millionen Euro).

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