Kuka Roboter verbreiten Optimismus

Der Maschinenbauer Kuka verkündet Wachstum beim Umsatz, Aufträgen und Ergebnis. Konzernchef Reuter hebt die Jahresprognose an.

ARCHIV - Ein kleiner Roboter Quelle: dpa

Gute Stimmung beim Augsburger Roboter- und Anlagenhersteller Kuka. Konzernchef-Chef Till konnte bei der Vorstellung der Zahlen zum ersten halbjahr am Mittwoch einen Zuwachs von 38 Prozent beim Umsatz melden. Die Aufträge des bayerischen Roboterbauers gingen um 53 Prozent in die Höhe.

Neue Industriezweige verschaffen Aufträge

Noch im Mai hatte der nach den Japanern Fanuc und Yaskawa Electric drittgrößte Roboterhersteller weltweit einen Großauftrag in zweistelliger Millionenhöhe von Daimler herein geholt. Kuka profitierte dabei von dem zunehmenden Einsatz von leichten Verbund und Isolierungsstoffen, die sich für die Verarbeitung mit Robotern besonders gut eignen. Doch auch Industriezeweige wie die Chemie oder die Medizintechnik hielten sich in den vergangenen sechs Monaten bei den Bestellungen nicht zurück.

Noch nie hatte Kuka so viele Aufträge in einem zweiten Quartal erhalten. Im Vorfeld hatten die Analysten für die Monate April, Mai und Juni nur mit einem Auftragszuwachs von rund 350 Millionen Euro gerechnet, statt der 441 Millionen, die Reuter bekannt gab.

Die Auftragbücher sind voll: Der Orderbestand hat mit 787 Millionen Euro eine Reichweite von sieben Monaten. Damit verbessert sich die Postition von Kuka bei den Verhandlungen mit Kunden. „Wir achten noch mehr als bislang auf die Qualität der Aufträge“, sagt Reuter.

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