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Landesbank Der gordische Knoten der WestLB

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Der letzte Versuch: Alles bleibt beim alten - nur kleiner

Diese Varianten sind bekannt. Neu ist, dass sich der Ausschuss womöglich doch auf den Erhalt der kompletten Bank verständigen könnte, die aber über alle  Geschäftsfelder um 30 Prozent schrumpfen müsste, um den EU-Auflagen entgegen zu kommen. Die Frage ist nicht nur, ob Almunia diese Verkleinerung der Bilanzsumme reicht, sondern auch, ob er die Idee für ein Geschäftsmodell hält, dass sich ohne weitere Milliarden Euro wettbewerbsfeindlicher Unterstützung vom Staat trägt. Man darf skeptisch sein.

Egal wie, es kommen Milliardenlasten auf die Eigentümer der Bank zu – Sparkassenverbände und das Land Nordrhein-Westfalen -  und den Steuerzahler trifft es auch. Nicht nur, weil der Bund über eine 3 Milliarden schwere Not-Einlage an den bisherigen lebenserhaltenden Maßnahmen der Bank beteiligt ist.

Das macht die Einigung so schwierig: Ja nach Konzept sind die Milliardenlasten für Garantien und Kapitalunterlegung unterschiedlich verteilt. Die Sparkassen wollen sie auf Land und Bund abwälzen, NRW und Bund genau das nicht zulassen, zumal nach den bisherigen Vorschlägen einzig die Sparkassen zumindest mit einem dunkelblauen Auge aus der Sache herauskämen.

Es bewahrheitet sich wohl, was ein Teilnehmer der Gespräche schon vor Wochen vermutet hat: "Entschieden wird um fünf vor zwölf und einer hält den Zeiger an".

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