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Logistik Polnische Güterbahn: Mehdorn beim Teil-Verkauf von Aufsichtsrat ausgebremst

Bei der Expansion nach Osteuropa erleidet der Chef der Deutschen Bahn, Hartmut Mehrdorn, eine Niederlage. Der Aufsichtsrat legt sich quer.

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Eigentlich war der Deal sicher. Im Januar erwarb die Deutsche Bahn für rund 450 Millionen Euro die private polnische Güterbahn PCC Logistics, anschließend wollte Mehdorn 49 Prozent der PCC-Anteile an die russische Staatsbahn RZD weiterreichen. Doch der Plan droht zu scheitern.

Der Aufsichtsrat billigte zwar den Kauf von PCC, nicht aber den Teil-Verkauf an die Russen. Denn der Bahn-Vorstand wollte dem Kontrollgremium nicht garantieren, dass RZD wirklich der Käufer ist.

Vielmehr forderte der Vorstand vom Kontrollgremium offenbar „einen Vorratsbeschluss“, der den Anteilsverkauf — an wen auch immer — vorab legitimiert.

Doch mit jedem Tag, der ungenutzt verstreicht, sinkt der Verkaufspreis. Wegen der Wirtschaftskrise brechen den Güterbahnen die Aufträge weg.

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