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Luxushotels Schlafen wie ein Kaiser

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Town Hall Hotel London: Früher tagten hier Politiker

Das Haus bietet nicht nur den Augen viel, sondern auch den Ohren. Die alten Holzböden in den Veranstaltungsräumen knarzen jedenfalls vernehmlich, als der Besucher bei seinem Rundgang von der Vergangenheit in die Moderne emporsteigt. Im obersten Stockwerk, vom Eiffelturm aus gut zu erkennen, wurde mit Stahl und Glas die Brüstung der Terrasse Suite Panoramique aufgebaut. Während in der Suite Impériale – dem ehemaligen Privatgemach des Prinzen – die Decke fünf Meter hoch ist, hat die Suite Panoramique eine normale Geschosshöhe. Dafür bieten die bis zum Boden reichenden Fenster Ausblicke auf die Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Eine unverbaute Aussicht war bislang das Einzige, auf das die Bewohner selbst feinster Suiten im Savoy in London bisweilen verzichten mussten. Historische Grundrisse erfordern eben nicht nur Kompromisse etwa bei der Größe der Badezimmer, sondern auch bei der Ausrichtung der Blickachsen. So hat der Gast zwar vielleicht aus einem Fenster freie Sicht auf die Themse – dafür in Bad oder Schlafzimmer aber nur auf die Brandmauer des Nachbarhauses.

Ausbau zum Spitzenhotel

Das Peninsula Hong Kong, in diesem Jahr auf Rang Platz 2 der besten Stadthotels, machte deshalb 1994 Nägel mit Köpfen. Auf den historischen Bau von 1928 setzte der Bauherr 23 Stockwerke mit Suiten. In die vollverglasten Außenecken der Zimmer setzte der Innenarchitekt die Badewannen – für Vollbäder mit Aussicht.

Domizil des Prinzen Bonaparte

Die Gäste des Pariser Fünf-Sterne-Hotels Shangri-La werden sich zumindest noch ein Jahr gedulden müssen, um im ehemaligen Domizil des kaiserlichen Prinzen Roland Bonaparte von 1896 schwimmen gehen zu können. Den Palast kaufte die Hotelkette aus Hongkong 2006 und baute ihn in vier Jahren zu einem Spitzenhotel aus, das sich sofort auf Platz 18 des Rankings etablierte.

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    Das Haus bietet nicht nur den Augen viel, sondern auch den Ohren. Die alten Holzböden in den Veranstaltungsräumen knarzen jedenfalls vernehmlich, als der Besucher bei seinem Rundgang von der Vergangenheit in die Moderne emporsteigt. Im obersten Stockwerk, vom Eiffelturm aus gut zu erkennen, wurde mit Stahl und Glas die Brüstung der Terrasse Suite Panoramique aufgebaut. Während in der Suite Impériale – dem ehemaligen Privatgemach des Prinzen – die Decke fünf Meter hoch ist, hat die Suite Panoramique eine normale Geschosshöhe. Dafür bieten die bis zum Boden reichenden Fenster Ausblicke auf die Sehenswürdigkeiten der Stadt.

    Historische Kompromisse

    Eine unverbaute Aussicht war bislang das Einzige, auf das die Bewohner selbst feinster Suiten im Savoy in London bisweilen verzichten mussten. Historische Grundrisse erfordern eben nicht nur Kompromisse etwa bei der Größe der Badezimmer, sondern auch bei der Ausrichtung der Blickachsen. So hat der Gast zwar vielleicht aus einem Fenster freie Sicht auf die Themse – dafür in Bad oder Schlafzimmer aber nur auf die Brandmauer des Nachbarhauses.

    Das Peninsula Hong Kong, in diesem Jahr auf Rang Platz 2 der besten Stadthotels, machte deshalb 1994 Nägel mit Köpfen. Auf den historischen Bau von 1928 setzte der Bauherr 23 Stockwerke mit Suiten. In die vollverglasten Außenecken der Zimmer setzte der Innenarchitekt die Badewannen – für Vollbäder mit Aussicht.

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