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Mittelstand Hansgrohe-Chef: Mit blauem Auge davon gekommen

Der Vorstandsvorsitzende des Duschtechnik- und Armaturenherstellers Hansgrohe, Siegfried Gänßlen, blickt zufrieden auf das vergangene Geschäftsjahr.

Das Familienunternehmen aus Schiltach im Schwarzwald habe zwar einen einstelligen Rückgang beim Umsatz hinnehmen müssen, sei damit aber besser durch die Krise gekommen als viele Wettbewerber. Die Umsatzrendite vor Steuern liege trotz des Umsatzeinbruchs über zehn Prozent. „Wir haben weder Personalabbau vornehmen noch Kurzarbeit vornehmen müssen“, sagte Gänßlen. Die genauen Zahlen für das Geschäftsjahr 2009 wird Hansgrohe am 19. Mai vorlegen.

Schwierig sei das Geschäft auf dem US-Markt, wo keine deutliche Belebung absehbar sei: „Es wird Jahre dauern, ehe sich der Markt dort stabilisiert.“ Dies gelte ebenso für andere Märkte, in denen die Immobilienblase geplatzt sei, wie Großbritannien oder Spanien. Die Rückgänge in Dubai, wo Hansgrohe für die Ausstattung des höchsten Gebäudes der Welt 5000 Armaturen geliefert hatte, würden abgemildert durch die dynamische Entwicklung des Geschäfts anderer Länder am Golf wie Abu Dhabi oder Bahrain. Auch am China-Geschäft habe die Krise keine Spuren hinterlassen.

Gänßlen betonte, dass Hansgrohe für den Einstieg in weitere Geschäftsfelder außerhalb des Dusch- und Armaturensektors offen sei. „Wir wollen uns aber von den Themen Wasser und Sanitär nicht zu weit entfernen.“ 2001 war das 3000-Personen-Unternehmen in das Geschäft mit der Aufbereitung von so genanntem Grauwasser, den Abwässern aus Duschen und Bädern, eingestiegen.

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