Bürokratie schreckt Mittelständler ab Nur Note "befriedigend" für Deutschland

Exklusiv

Einer Umfrage für die WirtschaftsWoche zufolge hält die Mehrheit der Mittelständler die Bürokratie für die größte Investitionsbremse. Der Investitionsstandort Deutschland erhält nur noch die Note "befriedigend".

Die 30 Besten des deutschen Mittelstands
Produktion bei Ensinger Quelle: Presse
Sennheiser Produktion Quelle: Presse
Screenshot der Adva-Internetseite Quelle: Screenshot
Schiffsschraube Quelle: PR
Das Pfeiffer Vacuum Firmengebäude Quelle: Pfeiffer Vacuum Pressebild
Frank Blase, der Geschäftsführer von igus. Quelle: Presse
Armaturen in der Fertigung von Hansgrohe Quelle: REUTERS

Bürokratielasten halten mehr als die Hälfte aller deutschen Mittelständler von weiteren Investitionen ab, ergab eine Umfrage der Wirtschaftsverbände "Die Familienunternehmer - ASU" und "Die Jungen Unternehmer - BJU". Danach sehen 51 Prozent aller befragten Unternehmen in der Überregulierung das größte Investitionshemmnis, berichtet die WirtschaftsWoche, der die Umfrage exklusiv vorliegt.

An zweiter Stelle (40 Prozent) nannten die Unternehmen arbeitsrechtliche Vorschriften als Investitionshemmnis, 35 Prozent die Unberechenbarkeit der Politik. Auch der Fachkräftemangel (34 Prozent), die Höhe der Steuerlast (22 Prozent) sowie die Entwicklung der Lohnzusatzkosten (14 Prozent) wurden genannt.


Insgesamt bewerteten die knapp 600 befragten Firmenchefs den Investitionsstandort Deutschland nur mit der Note „befriedigend“. „Die Regierung investiert selbst nicht nur zu wenig, sondern erschwert es auch den Unternehmen, Investitionen zu tätigen“, sagte Lutz Göbel, Präsident der Familienunternehmer, der WirtschaftsWoche.

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