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Gipfeltreffen der Weltmarktführer "Deutschland ist bei der Digitalisierung weit hinten"

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"Alle Branchen und Berufe werden sich drastisch umstellen müssen"

Erhielten Sie konkrete Hinweise, was die Teilnehmer nach dem Besuch des Gipfeltreffens der Weltmarktführer als Erstes anpacken werden?

Einige haben mir gesagt: Menschenskinder, wir haben immer wieder Berater im Haus, aber keinen dezidierten Digitalberater. Wir hören uns ständig Schlaues zum Thema Change Management und Lean Management an, aber haben niemanden, der für das Thema Digitalisierung von Geschäftsprozessen verantwortlich ist. Das müssen wir schleunigst ändern.

Erster Kongresstag beim Gipfeltreffen der Weltmarktführer
Zukunftsfähigkeit sichern – Wachstumspotentiale realisieren – Von den Besten lernen. Unter diesem Motto findet dieses Jahr das Gipfeltreffen der Weltmarktführer in Schwäbisch Hall statt. Quelle: Steffen Burger
Reinhard Klein, Vorstandsvorsitzender der Bausparkasse Schwäbisch Hall AG, begrüßte die Gäste am Mittwochmorgen. Quelle: Steffen Burger
Auch Managementexperte Bernd Venohr begrüßte die Teilnehmer. Er beschäftigt sich seit Langem mit dem Erfolgsmodell deutscher Weltmarktführer und ist auch beratend tätig. Quelle: Steffen Burger
Miriam Meckel, Chefredakteurin der WirtschaftsWoche, richtet ihre Grußworte an das Publikum. Quelle: Steffen Burger
Den ersten Vortrag des Tages hielt Timotheus Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. Er referierte über die Industrie 4.0 und die Chancen für Europa. Quelle: Steffen Burger
Andreas Schmitz, Sprecher des Vorstands von HSBC Deutschland, hielt einen Vortrag darüber, wo der deutsche Mittelstand noch Wachstumschancen hat. Quelle: Steffen Burger
Michael Ziesemer, Präsident des ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. und COO der Endress+Hauser Gruppe, referierte ebenfalls über die Chancen der digitalen Revolution und die Schlüsselposition der Elektroindustrie. Quelle: Steffen Burger

Selbst im Zug von Schwäbisch Hall nach Stuttgart ist es kaum möglich, im Internet zu arbeiten, weil man ständig durch Funklöcher unterbrochen wird.

Und das in der Region der Weltmarktführer. Ich glaube, nach unserem Kongress ist jedem Unternehmer klar geworden, dass wir uns so etwas nicht länger leisten können. Telekom-Chef Höttges und EU-Kommissar Oettinger konnten  hier hervorragend erklären, dass ohne Internet in allen Branchen und Berufen bald überhaupt nichts geht und – viel mehr noch – alle Branchen und Berufe sich teilweise drastisch werden umstellen müssen: vom Maschinenbau über die Banken bis zum Arzt.

Was bewegt die Unternehmer am meisten?

Das Cloud-Computing, also die Nutzung von Software aus dem Internet, statt diese im eigenen Rechner zu installieren. Die Frage, was dabei mit den unternehmenseigenen Daten passiert und wie sicher sie sind, hat die Teilnehmer so sehr interessiert, dass Andrea Pfundmeier, die Geschäftsführerin des Augsburger Datenverschlüsselers Secomba, in ihrem Workshop den meisten Zulauf verzeichnete.

Welche Unternehmen sollten nach Ihren Gesprächen mit Kongressteilnehmern besonders Gas geben bei der Digitalisierung?

Ich habe das Gefühl, dass sich unsere starken Maschinenbauer ein bisschen zu sehr darauf verlassen, dass sie vielfach Weltmeister sind und mit tollen Ingenieurleistungen brillieren. Verbandspräsident Ziesemer sagte zurecht: Alles, was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert.

In Arbeit
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Wird das Thema Digitalisierung auch beim nächsten Gipfeltreffend der Weltmarktführer eine herausragende Rolle spielen?

Wir werden das genau prüfen. Wir waren uns natürlich im Klaren, dass die Digitalisierung eines der großen Zukunftsthemen der deutschen Unternehmen ist, auch und gerade im Mittelstand. Dass wir damit einen solchen Volltreffer gelandet haben, freut uns und ist uns Ansporn für den nächsten Kongress in einem Jahr.

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