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Haftungsfrage Teamsponsor Bora sorgt sich um mögliche Corona-Fälle bei der Tour

Exklusiv
Vor dem Start der Tour de France am 29. August: Peter Sagan aus der Slowakei vom Team Bora-hansgrohe trägt eine Gesichtsmaske während der Team-Präsentation. Quelle: dpa

In Frankreich startet die Tour de France. MIt dem deutschen Radsportteam Bora-Hansgrohe fiebert der Chef des Mittelständlers Bora – und sorgt sich vor Corona. Ein Fall könnte auch große finanzielle Konsequenzen haben.

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Vor dem Start der verschobenen Tour de France an diesem Samstag schlägt Radsportsponsor Bora Alarm. Sollten während des bekanntesten Radrennens der Welt Corona-Fälle auftreten, sei die Haftungsfrage ungeklärt. Bora-Chef Willi Bruckbauer sagte gegenüber der WirtschaftsWoche, der Veranstalter garantiere Sponsoren einen bestimmten Werbewert. „Wenn der nicht erfüllt wird, dürfte die Haftungsfrage Gerichte lange beschäftigen.“

Vor wenigen Tagen erst zog das Team Bora-Hansgrohe wegen eines positiven Tests seine Fahrer von einem Rennen in der Bretagne zurück. Der Test war jedoch offenbar falsch. „Ich mag mir gar nicht ausmalen, was wäre, wenn drei Tage vor Ende der Tour de France der Träger des gelben Trikots ebenso falsch positiv getestet würde und die Tour verlassen müsste“, sagte Bruckbauer. Der Mittelständler ist einer der Hauptsponsoren des Teams.

Für das Unternehmen ein „sehr erfolgreiches“ Engagement, wie er im Interview mit der WirtschaftsWoche betonte. „Bei einer einzigen Bergetappe der Tour de France schauen weltweit 20 Millionen Menschen am Fernseher zu – das ist mehr, als die Bundesliga in einer ganzen Saison zusammenbringt. “

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Willi Bruckbauer und sein Unternehmen, der bayerische Küchentechnikhersteller Bora, gehören als Sponsor des deutschen Teams Bora-Hansgrohe zu den wichtigsten Geldgebern im Radsport. Zum Start der Tour de France hofft der Bayer auf eine erfolgreiche Rundfahrt und „etwas Normalität“. Doch der Unternehmer macht sich auch Sorgen – und nimmt den Veranstalter in die Pflicht. Lesen Sie hier das ganze Interview mit dem Bora-Chef Willi Bruckbauer.

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