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Möbelmesse imm cologne Diese Trends prägen das deutsche Wohnen

Die Internationale Möbelmesse in Köln zeigt jedes Jahr die neuen Wohntrends. Welche Entwicklungen die deutschen Wohnungen derzeit besonders beeinflussen.

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Gemütliches Sofa in allen Positionen: SOLID WAVE von Sophisticated Living Quelle: PR

Das Sofa steht auf einem abgetretenen, grauen Teppich. Es erinnert an Großmutters Wohnzimmer, ist klobig, schwer und überzogen mit Büffelleder. Die Abnutzungsspuren sehen aus, als hätten es mehrere Generationen durchgesessen. Das Leder hat Macken, an manchen Stellen ist es abgekratzt, eine Naht löst sich.

Ein Fall für den Sperrmüll? Von wegen. Rund 3000 Euro kostet das Designer-Stück des Möbelunternehmens Kare Design. Es steht in einer Halle auf der Internationalen Möbel Messe (imm) in Köln. Mehr als 1200 Designer und Möbelbauer stellen dort ihre Neuheiten vor und zeigen, welche Trends das deutsche Wohnzimmer in den nächsten Jahren beeinflussen.

Die imm cologne

Trend 1: Die neue Gemütlichkeit

Die Wohnung soll ein Rückzugsort sein. Sie soll Wärme und Gemütlichkeit vermitteln – das findet jeder neunte Deutsche, wie eine Befragung von TNS-Infratest im Auftrag des Versandhändlers Otto ergab.

Doch das fällt schwer - vor allem in Zeiten, in denen Beruf und Familie viel Flexibilität fordern. „Die Menschen wechseln ihre Wohnung immer öfter“, erklärt die Wohnsoziologin Christine Hannemann von der Universität Stuttgart. „Dass man die Kindheit in einer Wohnung verbringt, zwecks Ausbildung oder Studium in eine andere zieht und dann in einer Familienwohnung mehr oder weniger bis ans Lebensende verbleibt, ist passé.“

Um trotz vieler Umzüge ein Gefühl von Kontinuität zu schaffen, greifen die Deutschen immer häufiger zu Möbeln im „Used“-Look. Die Stücke sind brandneu, wirken aber abgewetzt. Eingearbeitete Gebrauchsspuren und abgekratzter Lack lassen glauben, dass diese Möbel schon lange Teil des eigenen Lebens sind.

„Der Vintage-Trend hat seinen Höhepunkt noch nicht erreicht“, sagt Ursula Geismann, Branchensprecherin des Verbands der deutschen Möbelindustrie und Trendexpertin. Was der Kunde vorher nur auf Flohmärkten und in Antiquariaten fand, greift seit 2011 unter anderem Kare Design auf – mittlerweile ziehen auch die großen Produzenten nach.

„Der Kunde will etwas Traditionelles und Wertiges – zumindest, was die optischen Kriterien betrifft.“ Dieses Bedürfnis kann über vermeintliche Mängel befriedigt werden. Oder über die Formsprache, die sich an Althergebrachtes anlehnt.

So wohnen die Deutschen in verschiedenen Lebensphasen

Inmitten von angerosteten Leuchtreklamen aus amerikanischen Werkstätten und allerlei Kitsch liegen auf verzweigten Stahlrohren geschwungene Flügel aus braunem, glattem Leder. Ein sogenannter Schmetterlingssessel.

Der Design-Klassiker wurde ursprünglich 1938 von den Architekten Antonio Bonet, Jorge Ferrari-Hardoy und Juan Kurchan entwickelt. Aufgrund der flügelähnliche Form erhielt er seinen Namen. Der Nachbau dieses Klassikers stößt auf großes Interesse.

„Aus psychologischer Sicht ist der Vintage-Trend vollkommen verständlich“, sagt der Buchautor und Wohnpsychologe Uwe Linke. „Während draußen alles schneller und unbeständiger wird, vermitteln diese Stücke Ruhe. Sie helfen, sich auf alte Zeiten zurückzubesinnen.“

Kein Wunder, dass sich die Deutschen so gemütlich wie möglich einrichten, denn Stress und Arbeit lassen sie längst nicht mehr im Büro zurück.

Trend 2: Das isolierte Home-Office

Im 20. Jahrhundert galt die Wohnung als ein Ort der Nicht-Arbeit und der Erholung. Weil sie über Smartphone und Tablet ständig erreichbar sind, nehmen mittlerweile mehr und mehr Menschen ihre Arbeit mit in die eigenen vier Wände.

„Für viele ist die Wohnung ein ganz normaler Arbeitsort geworden“, sagt Wohnsoziologin Hannemann. Experten sprechen von der Entgrenzung der Arbeit. Eine Entwicklung, die nicht unbedenklich ist.

Denn wer andauernd den Tisch voller Papierkram sieht, schafft es nicht, nach der Arbeit im eigenen Heim richtig abzuschalten. „Darunter leidet auf lange Frist nicht nur die Beziehung, sondern auch man selbst“, weiß Wohnpsychologe Uwe Linke. Die Folgen: Ruhelosigkeit, Konzentrationsprobleme und ein Abfall der Leistungsfähigkeit. Linke rät deswegen zu einem Arbeitsplatz, der vom Rest der Wohnung isoliert ist.

Was den Deutschen beim Möbelkauf wichtig ist

Früher war der Schreibtisch der Mittelpunkt des heimischen Arbeitsbereichs. Allerdings muss heute niemand mehr einen großen Röhrenbildschirm unterbringen, sondern maximal einen Flachbildschirm – mancher arbeitet sogar nur noch am Laptop oder am Tablet. Deswegen verlagert sich die Heimarbeit zunehmend vom Schreibtisch auf die Wohnzimmercouch.

Eine Entwicklung, von der die Möbelindustrie mit einem neuen Trend Abhilfe schaffen will. Deshalb steht ein Stück vor der Rückkehr, das schon zur Zeit des Biedermeiers im 18. und 19. Jahrhundert beliebt war: Der Sekretär. „Er ist heute viel mehr als nur ein schmalerer Schreibtisch“, sagt Verbandssprecherin Geismann.

Der Sekretär kommt zurück

Eine Mitarbeiterin der Müller Möbelfabrikation, die diese Sekretäre herstellen, streicht über die Arbeitsfläche. „Sie ist aus massiver Eiche“, sagt sie. Die aufsitzenden Schubfächer sind in einem knalligen Gelb lackiert.

Die bunte Farbgebung ist aus Sicht des Wohnpsychologen Linke eine positive Entwicklung: „Farbe ist in uns emotional verankert“, sagt er. „Sie spielt eine große Rolle für unsere Gemütsverfassung.“ Das knallige Gelb assoziierten die meisten Menschen mit dem Sonnenlicht – obwohl das ja eigentlich weiß sei.

Die 30 deutschen Top-Luxus-Marken
Rang 30: Escada (15)* Escada erwirtschaftet nach Jahren der Krise wieder einen positiven Cashflow. 2009 hatte Megha Mittal, die Schwiegertochter des indischen Stahlmagnaten Lakshmi Mittal, das Münchner Modehaus aus der Insolvenz herausgekauft. Heute setzen Escadas Designer unter anderem auf kräftige Farben, große Blumenaufdrucke und Metalltöne. Kritiker loben die Stücke als prächtig und stylisch. Das Modehaus konzentriert sich zurzeit vor allem auf die Märkte USA, Deutschland, Spanien, Russland, Japan und China. Deutscher Luxusmarkenindex (max. 300): 116 (144)* Trend seit 2011: ⇘ ** * in Klammern: 2011 ** Trendanzeige ab 5 Punkten Der Luxusmarkenindex basiert auf einer Befragung von 163 Branchenexperten zu den drei Kriterien relativer Preisabstand des Luxusmarkenanbieters zu einem Mainstream-Markenanbieter, absolute Preishöhe und Anziehungskraft einer MarkeQuelle: Biesalski & Company und Brand Networks Quelle: dpa
Rang 29: Hotel Adlon (25) 1907 eröffnete das Hotel Adlon am Berliner Boulevard Unter den Linden und beherbergte im Laufe der Jahre viele berühmte Gäste, darunter Thomas Alva Edison, Henry Ford, John D. Rockefeller, Walther Rathenau, Gustav Stresemann und Aristide Briand. Durch die schlechte Finanzlage seines Investors, der Fundus-Gruppe, geriet das Hotel zuletzt oft in die Schlagzeilen. Laut einer Schätzung der Ratingagentur Moody’s sollte das Hotel am Brandenburger Tor im Vorjahr nur noch 182 Millionen Euro wert sein.  Deutscher Luxusmarkenindex (max. 300): 117 (121) Trend seit 2011: NEU Quelle: dpa/dpaweb
Rang 28: Nymphenburg (-)Die Porzellan Manufaktur Nymphenburg kooperiert schon seit Jahren mit namhaften Künstlern wie dem Niederländer Joep van Lieshout, dem Franzosen Saâdane Afif oder dem deutschen Schmuckdesigner Patrik Muff. Er lässt Schriftsteller Texte zu seinen Porzellanvasen schreiben und gibt der traditionsreichen bayerischen Marke so ein hippes Image. Zählt doch die klassische Sammeltasse nicht zu den angesagtesten Objekten bei der Generation Facebook. Deutscher Luxusmarkenindex (max. 300): 118 (-) Trend seit 2011: NEU
Rang 27: Tobias Grau (-) Betriebswirt und Designer Tobias Grau ist bekannt für seine Leuchten in Tropfenform. 1984 entwickelte er seine erste Leuchtenkollektion, 1992 baute er sie zusammen mit seiner Frau Franziska zu einer Leuchtenmarke aus. 150 Mitarbeiter beschäftigt Grau heute. Rund 95 Prozent der Fertigung erfolgt heute in Deutschland, die Endmontage in der Nähe von Hamburg. Deutscher Luxusmarkenindex (max. 300): 119 (-) Trend seit 2011: NEU Quelle: Screenshot
Rang 26: Schloss Elmau (-) Dietmar Müller-Elmau, Chef des Hotels Schloss Elmau in Oberbayern, wurde 1954 auf dem Schloss geboren und führt heute das Fünf-Sterne-Hotel. Neben seiner Lage ist es bekannt für seine renommierten klassischen Konzerte. Über 17 Millionen Euro Umsatz machte das Nobelhotel 2010. Deutscher Luxusmarkenindex (max. 300): 120 (-) Trend seit 2011: NEU
Rang 25: Wempe (30) Als der gelernte Uhrmacher Gerhard Diedrich Wilhelm Wempe am 5. Mai 1878 mit 21 Jahren und einem Startkapital von 80 Mark den Schritt in die Selbstständigkeit wagt, ahnt er noch nicht, dass er den Grundstein für ein internationales Uhren- und Juwelen-Imperium schafft. Heute zählt Wempe über 700 Mitarbeiter, unterhält 30 Niederlassungen und ist einer der größten und umsatzstärksten Händler von Luxusuhren und Schmuck in Europa. Deutscher Luxusmarkenindex (max. 300): 125 (118) Trend seit 2011: ⇗ Quelle: Presse
Rang 24: Marktex (33) Die Möbelmanufaktur aus Kronberg im Taunus ist das Reich von Ettore Palmiota. Er ist Inhaber und kreativer Kopf von Marktex. Typisch für die Schränke und Sideboards sind grafische Elemente wie gerade Linien, Quadrate und Andreaskreuz. Palmiota bevorzugt Pinienholz, gerne im Kontrast zu Nussbaum, aber auch Kirschholz und Eiche. Bei den Polsterstoffen dominieren Naturmaterialien wie Wolle und Leinen.  Martex-Möbelhäuser gibt es in Berlin, Hamburg, Köln, Kronberg, Mannheim und München. Deutscher Luxusmarkenindex (max. 300): 126 (114) Trend seit 2011: ⇗ Quelle: Screenshot

Der Augsburger Hersteller baut solche Sekretäre in Handarbeit. Doch nicht nur das zeitlose, aber bunte Design macht den Sekretär wertvoll – er ist gemacht für die Ansprüche des modernen Arbeitens. Die Dame öffnet das linke Schubfach und holt die darin verborgenen Strom- und USB-Anschlüsse hervor. „Mit ihnen kann man während der Arbeit bequem den Laptop oder das Smartphone aufladen“, sagt sie.

Ein solcher verkabelter Sekretär ist ab 940 Euro zu haben. Wer allerdings nicht die Möglichkeit hat, einen eigenen Arbeitsraum für das Homeoffice zu nutzen, sollte zu einem Sekretär mit Pultdeckel greifen.

So kann man nach erledigter Heimarbeit den Deckel zuklappen und damit die Arbeit aus dem Blickfeld verbannen und sich den schönen Dingen im Leben widmen – zum Beispiel dem Essen mit Freunden.

Trend 3: Die Küche – ein Ort der Imagepflege

An einem Esstisch, an dem Platz für zehn ist, versammelt sich ein halbes Dutzend Interessierter. Eine Frau um die 40 lässt ihre Finger über das glatte Holz fahren und zieht eine der vielen Linien nach, die sich wie schwarze Adern durch das Holz ziehen.

„Entschuldigen Sie, was sind das für Striche?“, fragt sie einen der Schreiner, die den Stand betreuen.

„Das ist Schimmel. Getrockneter Schimmel“, sagt er. Die Frau guckt ihn etwas ungläubig an. Er lacht und sagt: „Der Tisch ist aus Eisbuche. Sie ist leicht angefault und wurde dann getrocknet.“ Aufgrund des Fäulnisprozesses haben sich die Linien gebildet – der Hingucker kostet 2500 Euro.

In diesen Küchen regiert das Design
Der Küchenhersteller Schüller setzt auf wuchtige Holzschränke aus Alt-Eiche und geradlinige Fronten aus mattem Glas in Indigoblau. Quelle: PR
Küchengeräte und Vorräte verschwinden bei Schüller hinter großen Holz-Türen - die Schränke erinnern damit immer mehr an Wohnwände, als an Küchenregale. Quelle: PR
Diese Küche hat Poggenpohl zusammen mit dem Design-Team von Porsche gebaut. Auftrag: Eine Küche für den Mann. Quelle: PR
Kronleuchter, Glas und gläzende Fronten: SieMatic betont bei diesem Vorführmodell aus dem Showroom in New York auf das Zusammenspiel von verschiedenen Materialien. Quelle: Siematic
Die Amerikaner mögen es klassisch: Weiße Fronten, kleine Griffe und Schränke mit Konturen sind dort noch immer sehr beliebt, sagt SieMatic-Marketingexperte Jörg Overlack. Auch dieses Modell ist Bestandteil des Showrooms in New York. Quelle: Siematic
Auch Deutschlands größter Küchenhersteller Nobilia löst die Trennung zwischen Küche und Wohnzimmer auf: Hier befindet sich der Herd fast direkt neben dem Fernseher. Quelle: PR
Auch Fronten in auffallenden Farben bietet Nobilia an. Quelle: PR

„Die Esstische werden immer größer“, sagt Geismann. „Mittlerweile finden zwölf Personen an einem solchen Tisch platz – obwohl man am Ende maximal zu dritt dort sitzt. Das ist die Sehnsucht nach Gemeinschaft.“

Auch mit dem Kochen verhält es sich so. „Für die meisten ist Kochen ein Hobby, etwas, das man mit Freunden macht“, sagt Linke. Es dringt nicht vor in den Alltag – da bleiben Fastfood und die Tiefkühlpizza das Mahl der Wahl für die Mehrheit.

„Die tollen Messer und die teuer eingerichtete Küche sollen das genussvolle Leben betonen und den Willen sich gesund zu ernähren“, sagt Linke. Letzten Endes sei es aber nur eine neue Form sich zu präsentieren. „Der kostspielige Wagen ist out. Heute ist der Thermomix ein Statussymbol.“

Die Küche als Ort der Imagepflege – das ist nicht günstig. Der Meininger Arbeitsplatten- und Küchenzubehörbauer präsentiert auf der imm beispielsweise eine Natursteinarbeitsplatte, die in Trapezform an den Seiten abgekantet ist.

So sind deutsche Küchen

Sie dient gleichzeitig als Esstisch für mehrere Personen und hat als Arbeitsplatte zudem einen integrierten Herd. Das ist nicht unbedingt praktisch, aber schick. Mit diesem Designerstück kann man seine Freunde sicherlich beeindrucken – allerdings kostet die Platte alleine um die 5000 Euro und ist damit fast noch preiswert. Die teuersten Küchen, die auf der imm vorgeführt werden, kosten sechsstellige Beträge.

Im Schnitt gibt der Deutsche 7000 Euro bei der Neuanschaffung einer Küche aus. „Wer eine neue Küche kauft, investiert gerne hochwertig“, sagt Geismann. Denn gerade dort, gebe es viele Innovationen.

An dem Stand von Siemens hat sich um einen Kühlschrank herum eine Traube gebildet. In ihrer Mitte steht eine Mitarbeiterin von Siemens. Sie öffnet auf ihrem iPad die App Home Connect, wählt den Kühlschrank an und kann in sein Inneres blicken.

Der ferngesteuerte Backofen

Einsam liegen eine rote und eine gelbe Paprika auf einer der Glasplatten, auf der darüber steht ein Glas Essiggurken, im Getränkebehälter klemmen eine Tüte Orangensaft und eine Tüte Milch. „So können Sie von der Arbeit aus herausfinden, ob Sie noch eine Tüte Milch kaufen müssen“, sagt sie.

Die größten Küchenmöbel-Hersteller

Sie legt das iPad beiseite und zückt ihr iPhone. Auch dort öffnet sie die App. Auf dem Bildschirm ist ein leerer Backofen zu sehen und eine leere Spülmaschine. Über dem Backofen steht „Claudia’s Schwitzkasten“.

„Hier kann ich meinen Backofen und meine Spülmaschine daheim in München betrachten“, sagt sie. „Hätte mein Mann vergessen, den Ofen auszustellen, könnte ich das von hier aus bequem machen.“

In Arbeit
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Die Frau öffnet ihr digitales Kochbuch und wählt ein Lasagne-Rezept an. „Hierüber kann ich Rezepte in den Backofen laden. Ich muss nur noch die vorbereitete Lasagne in den Ofen schieben. Ist sie fertig, schickt mir der Backofen eine Nachricht.“

So könne sie vom Büro aus den Backofen anschmeißen, um pünktlich zur Heimkehr essen zu können. Und selbst wenn sie im Stau stecken bleibt, passiert der Lasagne nichts. Der Ofen misst die Luftfeuchtigkeit und stellt fest, wann sie fertig ist. Dann schaltet er sich ab.

Ob solche Spielereien von der breiten Masse angenommen werden, ist offen. „Die Konsumenten fragen sich dabei natürlich immer, was mit ihren Daten geschieht“, sagt Geismann.

Bis dato dürften sich allerdings nur die wenigsten über solche Geräte Gedanken machen, denn diese Spielereien finden sich aktuell nur im gehobenen Preissegment – ein mit der App Home Connect kompatibler Ofen kostet über 2000 Euro. Wer seine Freunde also damit beeindrucken will, dass er vom Wohnzimmer aus den Ofen anschmeißt, muss tief in die Tasche greifen.

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