WiWo App Jetzt gratis testen
Anzeigen

Produktpalette erfolgreich erweitert Das Luxus-Geheimnis von Montblanc

Seite 3/3

Vertreten in mehr als 70 Ländern

Luxusmarken in China
Luxus in China Quelle: AP
Mode: Dolce & Gabbana
Mode: Louis Vuitton
Kosmetik: Dior
Kosmetik: Lancôme
Autos: Bentley
Autos: Mercedes Benz

Aktuell besitzt Montblanc, neben seinem Hauptsitz in Hamburg, eine Niederlassung in der Schweiz, wo die Uhren gefertigt werden, eine Werkstatt in Florenz zur Produktion der Lederwaren und aus der französischen Hauptstadt Paris kommt Schmucke, made by Montblanc. Das Rückgrat des Unternehmens bilden die eigenen Boutiquen, in denen ausschließlich Produkte der Marke Montblanc vertrieben werden. Derzeit sind es über 450, zu denen sich weitere 5000 Verkaufsstellen gesellen. Damit ist Montblanc nach eigenen Angaben in mehr als 70 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit 3000 Mitarbeiter.

Dass es dennoch nicht ganz so rosig ist, darauf dürfte der Wechsel an der Spitze von Montblanc hinweisen, vermutet Szeneexperte Gisbert L. Brunner in einem Fachforum. So wird Lutz Bethge, Jahrgang 55 und seit 2007 als CEO oberster Manager bei Montblanc, bis Ende Juni seinen Chefposten räumen. Fortan wird Jérôme Lambert das Unternehmen leiten. Grund dafür könnten schwächelnde Gewinne und ein nur langsam steigendes Wachstum sein, so Brunner. Die Performance von Montblanc war zwar insgesamt nicht schlecht, lag jedoch hinter der anderen Nobelmarken von Richemont zurück. Auf Nachfrage lehnte Montblanc eine Stellungnahme ab.

Trotz der schwächelnden Geschäfte sieht Fachmann Brunner in den schwächelnden Zahlen keinen Untergang von Montblanc, es sei eher "eine globale Erfolgsgeschichte mit mehreren Anläufen."

In Arbeit
Bitte entschuldigen Sie. Dieses Element gibt es nicht mehr.

Und wo soll es in Zukunft hingehen? Das Unternehmen mit dem weißen Stern erwirtschaftete 2012 einen Umsatz von 723 Millionen Euro und einen Gewinn von 119 Millionen Euro. Montblanc ist vor allem im asiatischen Raum sehr beliebt, hier werden rund 90 Prozent des Umsatzes eingefahren. Der Markt in Europa schwächelt hingegen. Damit wartet für den neuen CEO Jérôme Lambert wohl hier seine Hauptaufgabe. Ab Juli soll er dafür sorgen, dass in Europa wieder häufiger zum teuren Tintenfüller gegriffen wird.

Jetzt auf wiwo.de

Sie wollen wissen, was die Wirtschaft bewegt? Hier geht es direkt zu den aktuellsten Beiträgen der WirtschaftsWoche.
Inhalt
Artikel auf einer Seite lesen
Zur Startseite
Diesen Artikel teilen:
  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%