Sennheiser Audio-Spezialist verbucht Rekordumsatz

Gute Nachrichten bei Sennheiser: Der niedersächsische Hersteller von Kopfhörern und Mikrofonen konnte das Geschäftsjahr 2014 mit Rekordzahlen bei Umsatz und Gewinn abschließen.

Wie Sennheiser zum Weltmarktführer wurde
Elektroingenieur Prof. Dr. Fritz Sennheiser Quelle: Presse
Labor W in einem Bauernhaus Quelle: Presse
Mikrofon DM 2 (MD 2) Quelle: Presse
Labor W expandiert Quelle: Presse
Der erste offene Kopfhörer Quelle: Presse
Prof. Dr. Jörg Sennheiser, Sohn von Fritz Sennheiser Quelle: Presse
Sennheiser Quelle: dpa/dpaweb

Die Sennheiser-Mitarbeiter seien selbstbewusst, beteuert Andreas Sennheiser, Mitgeschäftsführer des Spezialisten für hochwertige Kopfhörer und Mikrofone aus Wedemark-Wennebostel bei Hannover: "Die berichten den Kunden mit leuchtenden Augen von unseren Innovationen", so Sennheiser gegenüber der WirtschaftsWoche. Das war im Jahr 2013, als Sennheiser im WiWo-Markenranking der Weltmarktführer auf Platz 17 gelandet war.

Seinerzeit hatte Andreas Sennheiser gemeinsam mit seinem Bruder Daniel die ersten Erfolge einer seit 2010 laufenden Restrukturierung geerntet.

Die 30 Besten des deutschen Mittelstands
Produktion bei Ensinger Quelle: Presse
Sennheiser Produktion Quelle: Presse
Screenshot der Adva-Internetseite Quelle: Screenshot
Schiffsschraube Quelle: PR
Das Pfeiffer Vacuum Firmengebäude Quelle: Pfeiffer Vacuum Pressebild
Frank Blase, der Geschäftsführer von igus. Quelle: Presse
Armaturen in der Fertigung von Hansgrohe Quelle: REUTERS

Heute dürften die Augen der inzwischen weltweit mehr als 2600 Mitarbeiter sogar noch mehr geleuchtet haben. Denn heute haben die beiden Geschäftsführer die Zahlen für das Geschäftsjahr 2014 vorgelegt – und damit einmal mehr unterstrichen: Sennheiser ist auf dem damals eingeschlagenen Weg beherzt weitermarschiert.

Noch deutlicher legte im vergangenen Jahr der Gewinn zu: Der Jahresüberschuss kletterte um 20,4 Millionen Euro auf fast 35 Millionen Euro – mithin mehr als eine Verdopplung gegenüber dem Geschäftsjahr 2015. „Das herausragende Geschäftsergebnis ist das Resultat einer langfristig angelegten Strategie, die wir auch in Zukunft fortführen werden“, so Andreas Sennheiser bei der Vorlage der Zahlen.

Damit meint der Co-Chef vor allem den Fokus auf Forschung und Entwicklung. Denn das mittelständische Unternehmen investiert immerhin 44,3 Millionen Euro in neue Innovationen, das sind fast sieben Prozent des Sennheiser-Gesamtumsatzes. Noch größer ist der Anteil der Mitarbeiter: Rund 13 Prozent der Gesamtbelegschaft sind in der Forschung und Entwicklung tätig.

Beide Zahlen sind in den Augen von Mitgeschäftsführer Andreas Sennheiser ein klares Bekenntnis zur Stärkung der Innovationskraft seines Unternehmens: „Als Familienunternehmen haben wir den Vorteil, dass wir hier eine langfristig angelegte und nachhaltige Strategie verfolgen können.“

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Ein wichtiger Forschungsschwerpunkt der Niedersachsen liegt auf einer neuartigen 3D-Audio-Technologie, die ein einzigartiges räumliches Klangerlebnis ermöglicht. Damit will Sennheiser in Zukunft seiner Produktpalette verbreitern. Schon heute sieht sich das Unternehmen auf Technologiefeldern wie Drahtlos-Technologien, intelligenten Audioverbindungen oder High-Definition-Audio als Vorreiter.

Den gesamten Sennheiser-Jahresbericht gibt’s hier zum Nachlesen.

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