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Mode Marc O´Polo überrascht Eigner

Die Modemarke Marc O’Polo setzte nach vorläufigen Zahlen zusammen mit dem jüngeren Ableger, der Marke Campus, im Ende Mai abgelaufenen Geschäftsjahr gut 360 Millionen Euro um - knapp zehn Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

„Wir sind sehr schön gewachsen“, sagte Firmeninhaber Werner Böck der WirtschaftsWoche, „das ist mehr, als wir ursprünglich erwartet haben.“ Damit setzte sich das Unternehmen mit Sitz im bayrischen Stephanskirchen von der übrigen Textilbranche ab, die 2010 in Deutschland nur  um drei Prozent zulegte. Bis 2020 will Böck den Umsatz um mehr als 40 Prozent steigern: „Dann wollen wir 500 Millionen Euro umsetzen“, sagte er der WirtschaftsWoche.

Erreichen will Böck das Wachstum vor allem mit mehr und größeren Verkaufsstellen in Deutschland und verstärkter Auslandsexpansion – besonders nach Frankreich. Dort gibt es Marc O’Polo bisher nur in Paris im Prunkkaufhaus Galeries Lafayette. Deshalb fließen 2011 mehrere Millionen Euro in Shops und Personal, das meiste davon nach Frankreich, aber auch nach Polen und Benelux; in Amsterdam sucht Böck gerade einen Flaggschiffladen.

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