WiWo App 1 Monat für nur 0,99 €
Anzeigen

Neue Energien Siemens verlagert Windkraftsparte nach Hamburg

Seite 2/2

Neben Siemens sind Hersteller wie Repower System, Nordex, PowerWind oder Areva mit Zentralen vertreten. Der Münchner Konzern rechnet damit, in den kommenden zwei Jahren rund 330 neue Stellen in Hamburg zu schaffen: Dann wären 500 Mitarbeiter für die Siemens-Windkraftssparte tätig. Angesichts des derzeitigen Auftragsbestands von elf Milliarden Euro sei diese Schätzung jedoch konservativ, sagte Süß. Im Geschäftsjahr 2010 konnte Siemens für seine Energie-Sparte einen Umsatz von insgesamt rund 25,5 Milliarden Euro verbuchen. Unter dem Strich stand ein Gewinn von etwa 3,3 Milliarden Euro.

Moody's: Geschäft mit Atomkraft teuer und nicht kalkulierbar

Moody's bescheinigte Siemens, dass der eingeschlagene Weg der richtige sei. In der Kernenergie frei werdende Mittel würden nun in Geschäftsfelder gesteckt, deren Entwicklung besser einschätzbar sei, teilte die Ratingagentur mit. Darüber hinaus sei das Erzielen einer Rendite im Atom-Geschäft mit Unsicherheiten behaftet. Während des Baus von Kernkraftwerken könne es zu Streit zwischen Auftraggeber und Lieferant über Sicherheitsfragen kommen. Zweitens sei der Aufwand bei Forschung und Entwicklung hoch, gleichzeitig könne die Nachfrage nach der Atomkatastrophe in Japan nicht sicher kalkuliert werden, hieß es.

Inhalt
Artikel auf einer Seite lesen
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%