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Nutzfahrzeuge VW-Vorstand Schaller: "Genug Arbeit für alle"

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Was erwarten Sie für den Rest des Jahres?

Mit Prognosen bin ich derzeit vorsichtig. Ich erwarte aber kein schlechtes zweites Halbjahr. Wir haben vier Jahre hinter uns, in denen der Absatz jeweils um zehn Prozent stieg. Dieses Wachstum sahen wir auch im ersten Halbjahr 2008. Deshalb bin ich ganz optimistisch. Es wird schwieriger, aber ich sehe noch keinen Grund, unsere Planung nach unten zu korrigieren.

Auslastungsprobleme sehen Sie nicht?

Überhaupt nicht. Wir sind weiter voll ausgelastet, auch wenn der Auftragspuffer gerade ein wenig schrumpft.

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    Auch in Hannover nicht?

    Durch die weiter starke Nachfrage nach dem T5 haben wir weder ein Auslastungs- noch ein Beschäftigungsproblem. Wir produzieren heute täglich rund 830 Exemplare des T5, im kommenden Jahr kommt die Rohkarosserie des Porsche Panamera dazu. Damit haben wir volle Auslastung.

    Für welchen Zeitraum?

    Bei seriöser Planung und wenn die Konjunktur nicht komplett einbricht, sollten wir in den nächsten Jahren genügend Arbeit für alle Beschäftigten haben.

    Wie sieht es mit neuen Produkten aus?

    Wir präsentieren auf der IAA ein Showcar, das einen Ausblick auf den ersten Pick-Up von Volkswagen geben wird. Damit bringen wir als erster europäischer Hersteller ein Fahrzeug im Segment der 1-Tonnen-Pick-Ups. Das Auto wird in vielen Punkten neue Maßstäbe setzen.

    Für welche Märkte wird das Auto sein?

    Wir produzieren das Auto in unserem Werk in Argentinien und wir sehen in Südamerika – vor allem in Brasilien – auch den Hauptabsatzmarkt. Dieses Fahrzeug wird aber auch nach Europa exportiert werden, auch Südafrika wird ein interessanter Markt sein. Es ist ja unser Start in dieses Segment. Wir sind sicher, dass wir das in den Regionen, wo wir uns gut auskennen, auch gut vermarkten können. Und dann werden wir sehen, was sich daraus entwickelt.

    Ursprünglich hätte eine Variante des Robust Pick Up auch in Hannover entstehen sollen. Warum haben Sie das gestoppt?

    Geplant war eine geschlossene Variante des Pick-Ups für den westeuropäischen Markt. Die Rahmenbedingungen haben sich aber mittlerweile radikal verändert. Wir mussten feststellen, dass das Projekt wirtschaftlich nicht mehr darstellbar ist.

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