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Oettinger Billig-Brauer trennt sich von zwei Geschäftsführern

Die Brauerei Oettinger ist die Nummer zwei auf dem deutschen Biermarkt. Doch der Billiganbieter ist unter Druck geraten. Jetzt müssen zwei der drei Geschäftsführer das Familienunternehmen verlassen.

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Laut Fachmagazin „Inside“ sank der Absatz von Oettinger im vergangenen Jahr um zwei Prozent. Quelle: dpa

Oettingen Die neue Hauptgesellschafterin der Brauerei Oettinger, Pia Kollmar, hat nach einem Bericht der „Lebensmittelzeitung“ zwei der drei Geschäftsführer abgelöst. Der langjährige Vertriebschef Jörg Dierig gab selbst bekannt, dass er das Unternehmen verlasse. Auch Technik-Chef Karl Liebl muss laut „Lebensmittelzeitung“ gehen. Finanzchef Michael Mayer teilte der Deutschen Presse-Agentur mit, er bleibe. „Zu den Details der Personalentscheidungen möchten wir uns nicht weiter äußern.“

Die bayerische Brauerei Oettinger braut auch in Gotha, Braunschweig und Mönchengladbach und ist mit ihrer Stammmarke nach Krombacher die Nummer zwei auf dem deutschen Markt. Allerdings ist der Billiganbieter wegen der Sonderpreis-Aktionen der sogenannten Premiummarken unter Druck geraten; der Absatz sank laut Fachmagazin „Inside“ im vergangenen Jahr um zwei Prozent.

Nach dem Tod des Hauptgesellschafters Dirk Kollmar musste ein Streit ums Erbe von einem Schiedsgericht entschieden werden. „Danach sind die schon bisher beteiligte Senior-Chefin Ingrid Kollmar und ihre im Unternehmen tätige Tochter Pia Kollmar mit 75 Prozent Mehrheits-Gesellschafterinnen“, teilte das Unternehmen mit. Laut „Lebensmittelzeitung“ hält Pia Kollmar 74 Prozent. Oettinger beschäftigt in Deutschland 1420 Mitarbeiter.

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