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Oligarch Sergej Polonski Politiker, Protze und hungrige Kapitalisten

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mirax

Was kann Sie auf der Erde dann noch begeistern?

Polonski zieht an einer Wasserpfeife auf seinem Schreibtisch.

Kite Surfing, Snow Boarding, Tauchen...

Er startet eine Dia-Show auf seinem Computer: Polonski schlammbespritzt auf einem Quad Bike, Polonski beim Bungee-Jumping mit freiem Oberkörper, Polonski auf einem motorgetriebenen Surfbrett, Polonski in Fliegerkombi vor einem MiG-Kampfflugzeug, Polonski beim Schießen mit einer Kalaschnikow, Polonski während eines Schwerelosigkeit simulierenden Parabelflugs, Polonski beim Raumfahrt-Training, Polonski beim Team-Building mit seinen Top-Managern im Dschungel Kambodschas.

Es gibt offenbar wenig, wovor Sie sich fürchten. Aber viele russische Oligarchen verlieren zurzeit beängstigend viel Geld und Einfluss. Wo sehen Sie sich in der neuen Hierarchie der russischen Spitzenunternehmer, wenn die Finanzkrise vorüber sein wird?

Polonski ist völlig in seine Dia-Show vertieft.

Was meinen Sie damit?

Große russische Staatskonzerne wie Gazprom und Rostechnologii und kremlnahe Oligarchen wie Alischer Usmanow könnten die Gunst der Stunde nutzen und andere Unternehmen übernehmen.

Wer eine gute Marke und das Vertrauen der Investoren hat, wird zu den Siegern gehören. Wenn du Stahl verkaufst, ist das nicht so wichtig. Wenn du Apartments verkaufst, die noch gar nicht gebaut sind, dagegen schon.

Welche Rolle spielen politische Kontakte in diesen Zeiten?

Eine wichtige.

Haben Sie welche?

Sprechen die Vorstandsvorsitzenden von BMW, Siemens, RWE oder E.On nicht mit der deutschen Bundeskanzlerin? Gute Beziehungen zur Politik sind überall wichtig. Es kommt darauf an, was ein Unternehmer für die Entwicklung des Staates tun kann. In diesem Sinne habe ich Beziehungen. Sonst würde ich nicht Hochhäuser wie dieses bauen.

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