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Opel-Investor Woran sich Magna bei Opel künftig messen lassen muss

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3. Russland-Geschäft

Der russische Markt ist einer der Schlüssel für den Erfolg von Opel unter dem Magna-Dach. Als einer der Türöffner soll deshalb die russische Sberbank dienen, die wie Magna je 27,5 Prozent an New Opel besitzt, neben GM mit 35 Prozent. Beim Fahrzeugverkauf sollen der angeschlagene russische Autohersteller GAZ sowie ein geplantes Gemeinschaftsunternehmen von GM, GAZ und Magna helfen. Doch die Finanzkrise ließ den Autoabsatz in Russland einbrechen. Experten glauben, dass sich der Markt erst in drei bis vier Jahren erholt – eine lange Durststrecke für Opel.

4. Profitabilität

Stronach behauptet in seinem Geschäftsplan, Opel werde bis Ende dieses Jahres zwar Verluste von 2,1 Milliarden Euro anhäufen, schon 2011 aber schwarze Zahlen schreiben. Bis 2014 werde der Gewinn nach Steuern auf über 600 Millionen Euro steigen. Investieren will Magna zunächst in das Händlernetz. Doch die Restrukturierung von Opel ist teuer: Rund 4,5 Milliarden Euro benötigt Magna zur Sanierung. Wenn die 1,5 Milliarden Euro Kredit sowie die 3,0 Milliarden Euro an Bürgschaften vom deutschen Steuerzahler dazu nicht reichen, kommt für Stronach die Stunde der Wahrheit. Dann muss er zeigen, wie viel eigenes Geld ihm seine Vorsätze und der Sprung vom Zulieferer zum Autobauer wert sind.

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