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Opel-Rettung Magna-Einstieg mit hartem Sparkurs bei Opel verbunden

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Magna hält weiterhin Rückzug für möglich

Trotz der Einigung hält Magna offenbar immer noch einen Rückzug von der Mitwirkung an der Opel-Rettung für möglich. „Dass sich aus der gegenwärtigen Mitwirkung von Magna eine Transaktion ergeben wird, kann jedoch nicht gewährleistet werden“, erklärte der Konzern in der Nacht zu heute im kanadischen Aurora in einer Mitteilung.

Was es derzeit gebe, sei ein Rahmenkonzept, dass mit allen Beteiligten vereinbart wurde. Aufgrund dessen sollte es für Opel möglich sein, „einen eventuellen Insolvenzantrag zu vermeiden, und die für die unmittelbare und langfristige Rentabilität erforderliche Restrukturierung weiter zu verfolgen“, hieß es in der Erklärung des kanadisch-österreichischen Zulieferers. Magna-Gründer und Chef Frank Stronach sprach von einer „konstruktiven Lösung“, die gefunden worden sei und die die Interessen aller berücksichtige. „In der nächsten Phase werden wir unser Konzept in die Realität umsetzen und mit allen Parteien zusammenarbeiten, um eine definitive Vereinbarung herbeizuführen.“

Zu Guttenberg in der Kritik

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hat die Äußerungen von Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg zum Thema Opel kritisiert. „Die Bundesregierung ist einschließlich Herrn Guttenberg in einer Gesamtbetrachtung zu dem Ergebnis gekommen, dass diese Lösung, die wir jetzt haben, ehrgeizig und konstruktiv verfolgt werden sollte“, sagte Steinbrück dem Deutschlandfunk.

Wenn Guttenberg nun Kritik an dieser Bewertung äußere, so sei darauf hinzuweisen, dass er beteiligt gewesen sei an „dieser Gesamtbetrachtung, Gesamtabwägung“. Daher erwartet Steinbrück von Guttenberg, „dass er seine Zusagen gegenüber der Bundeskanzlerin und auch gegenüber dem Vizekanzler und auch gegenüber mir einhält und in seiner Verantwortung konstruktiv jetzt diese betreibt“. Genau das habe Guttenberg zugesagt. „Deshalb bin ich etwas irritiert, wenn es schleichende Seitwärtsbewegungen geben würde“, fügte Steinbrück an.

Guttenberg hatte nach der Einigung in Sachen Opel am Samstag erklärt, er sei in seiner Risikobewertung des nun verfolgten Magna -Konzeptes für Opel zu einem anderen Schluss gekommen als seine Kabinettskollegen. Ungeachtet dessen werde er aber an der Umsetzung dieses Vorschlages nun mitarbeiten.

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