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Opel Zahlreiche Fragezeichen bei General Motors

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Bei der Mutter sind die Aussichten noch unklarer. Brutal offenbart sich die andauernde Orientierungsfahrt im Machtkampf an der GM- Spitze: Mehrfach brüskierte der von US-Präsident Barack Obama als starker GM-Mann berufene Verwaltungsratsvorsitzende Edward Whitacre (68) den Top-Manager des Konzerns, Fritz Henderson. Der 50 Jahre alte Henderson gilt bei vielen intern wie extern nur noch als Übergangskandidat.

Mit seinen ersten Zahlen nach dem Neustart per Insolvenzverfahren wollte GM nun Fortschritte bei der Sanierung beweisen. „Wir sind in mancher Hinsicht unserem eigenen Zeitplan voraus“, sagte Henderson am Konzernsitz in Detroit.

In der Tat: Der Verlust von 1,2 Milliarden Dollar (802 Mio Euro) im dritten Quartal ist kleiner als im Vorjahr und geringer als von vielen erwartet. Die Tendenz sieht für Analysten damit etwas besser aus, aber wie viel das wirklich über die Lage des größten US-Autobauers sagt, ist fraglich. Die Zahlen sind nur bedingt mit dem alten GM-Konzern vergleichbar und basieren nicht auf Standard-Bilanzregeln.

Schuldenabbau ist "Taschenspielertrick“

Und der Schuldenabbau ist nach Ansicht mancher Experten „ein bisschen ein Taschenspielertrick“: Zur Rückzahlung der Staatshilfen an die USA in Milliardentranchen benutzt GM ausgerechnet andere Kreditlinien - und die kommen letztlich auch vom Steuerzahler.

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    Noch offen ist zudem der Termin für die geplante Rückkehr an die Börse. Das zunächst lautstark ausgegeben Ziel zweites Halbjahr 2010 wackelt. Ein Datum für schwarze Zahlen unter dem Strich fehlt auch. Den letzten Jahresgewinn hatte GM im Jahr 2004 erzielt. Von der Konkurrenz sieht GM derzeit ohnehin nur die Rücklichter - und selbst diese entschwinden zusehends. Der heimische Erzrivale Ford benötigte trotz ebenfalls hoher Verluste bisher keine Staatsspritze. Die Trendwende scheint bei der Nummer zwei der US-Hersteller viel näher. An der globalen Branchenspitze haben der weltgrößte Autobauer Toyota aus Japan und der Volkswagen-Konzern bereits wieder ambitionierte Ziele. Der einst jahrzehntelang nach Absatz global führende GM-Konzern ist da gegenwärtig keine ernste Gefahr.

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