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Outdoor Ein neuer Freizeitgigant entsteht

North Face, Wrangler, Eastpak - jetzt Timberbland. Der US-Bekleidungsriese VF kauft Label um Label und bleibt dabei immer dezent im Hintergrund. Hinter welchen Marken der Mode-Riese noch steckt.

wandern Quelle: gms

Der Outdoor-Ausrüster Timberland verliert seine Selbstständigkeit. Das börsennotierte US-Unternehmen wird Teil des Bekleidungsriesen VF Corporation. Der Wert der Übernahme liegt bei rund zwei Milliarden Dollar. Die Verwaltungsräte beider Unternehmen gaben den Zusammenschluss am Montag bekannt. Allerdings müssen noch die Wettbewerbshüter zustimmen und vor allem müssen die Timberland-Aktionäre willens sein, ihre Aktien zu verkaufen. VF lockt mit einem Preis von 43 Dollar je Papier - das ist ein Aufschlag von satten 43 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom Freitag.

VF ergänzt mit Timberland - bekannt für Wanderschuhe - seine Outdoor-Sparte zu der bereits das Label North Face, die Rucksack-Hersteller Eastpak und JanSport, die belgische Taschenmarke Kipling, die Skater-Schuhmarke Vans und die die Surfer-Marke Reef gehören. Das Outdoor-Segment macht bereits über 30 Prozent des Umsatzes von VF aus - und er soll wachsen. Outdoor-Kleidung und -Zubehör gelten derzeit weltweit als Wachstumsmarkt.

Marken kaufen - Marken verkaufen

Doch nicht nur bei Skijacken, Rucksäcken und Wanderequipment ist VF - das Kürzel lässt den einstigen Firmennamen Vanity Fair nur noch erahnen - stark vertreten. Das Bekleidungsimperium aus North Carolina zählt neben Outdoor- und Sportswear vor allem Jeans und  Contemporary Brands zu seinen Schwerpunkten. Im Jeansmarkt sind es vor allem die bekannten Label, Wrangler, Lee, Rustler, 20 X und Maverick, die für eine Umsatzanteil von etwa 40 Prozent sorgen.

Das Motto des Konzerns: Selbst dezent im Hintergrund bleiben und die bekannten Marken in den Vordergrund stellen. Die simple Strategie lautet kaufen und verkaufen von Marken.

Deshalb ist VF ständig auf der Suche nach neuen Labeln, die ins Portfolio passen. Die Suche übernimmt ein kleines Team in Greensboro, North Carolina, wie VF-Vorstandsvorsitzender Eric Wiseman im Interview mit der WirtschaftsWoche erläutert. "Wir übernehmen nur authentische Marken, die bei ihren Kunden ein hohes Ansehen genießen, wir behalten das Management an Bord, weil das meist Leute sind, die dem Produkt leidenschaftlich verbunden sind."

Wie gut das bei Timberland glückt, wird sich erst zeigen müssen.

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