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Pharma und Chemie Merck macht etwas Hoffnung für die Branche

Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck präsentiert seine Quartalszahlen. Fazit: Im Medikamenten-Geschäft gibt es Licht und Schatten, dafür hat sich in der Chemie-Sparte ein wichtiger Gewinnbringer erholt. Merck ist einer der wenigen verbliebenen Mischkonzerne, die sowohl ein Chemie- als auch ein Pharmageschäft betreiben. Wie sieht es bei der Konkurrenz aus?

Ein Mitarbeiter der Firma Quelle: AP

Das Geschäft mit Flüssigkristallen, das wesentlich zum Merck-Ergebnis beiträgt, hat im Vergleich zum ersten Quartal wieder etwas angezogen. Flüssigkristalle finden etwa in LCD-Bildschirmen Verwendung. Merck ist in dem Gebiet Weltmarktführer. Damit verbreitete der Darmstädter Konzern immerhin etwas Hoffnung in der darbenden Chemiebranche. Zu Beginn der Woche hatte bereits der US-Konzern DuPont seine Zahlen vorgelegt und über ein vergleichsweise solides Quartal berichtet. In der kommenden Woche präsentieren unter anderem BASF, Bayer und Wacker Chemie ihre Zahlen.

Nun ist Merck aber - neben der belgischen Solvay und dem Bayer-Konzern - einer der wenigen verbliebenen Mischkonzerne, die sowohl ein Chemie- als auch ein Pharmageschäft betreiben. Prinzipiell ist das eine durchaus gute Idee: Denn das Medikamenten-Geschäft ist weniger konjunkturanfällig - Pillen werden eben auch in Krisenzeiten verschrieben. So kann Pharma die konjunkturellen Einbrüche in der Chemie abmildern. Im Medikamenten-Geschäft von Merck gibt es allerdings Licht und Schatten: Wichtige Medikamente sind im zweiten Quartal zweistellig gewachsen.

Und beim Rennen um eine Pille gegen Multiple Sklerose - bislang helfen nur Spritzen - liegt Merck gegenüber dem Konkurrenten Novartis vorne. Dafür musste Merck beim wichtigen Krebsmittel Erbitux einen Rückschlag hinnehmen: Der Expertenausschuss der europäsichen Zulassungsbehörde hat sich negativ zu den Einsatzchancen des Mittels bei bestimmten Formen von Lungenkrebs geäußert.

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