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Pilotenstreik Lufthansa fordert Einlenken bei Streik

Heute fallen wegen des Pilotenstreiks voraussichtlich 140 Flüge bei Lufthansas Regionalflugtochter CityLine aus. Lufthansa-Chef Mayrhuber hat dafür kein Verständis: Er fordert die streikenden Piloten auf, zum Verhandlungstisch zurückzukehren. Die Streiks gefährden die Wettbewerbsfähigkeit und damit Arbeitsplätze bei der Lufthansa.

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Lufthansa hat heute auf der Quelle: dpa

Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber hat die streikenden Piloten der Regionalflugtochter CityLine aufgefordert, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Solche Aktionen gefährdeten die Wettbewerbsfähigkeit und damit Arbeitsplätze bei der Lufthansa, sagte Mayrhuber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Die Pilotenvereinigung Cockpit will heute den Ausstand fortsetzen. Voraussichtlich fallen 140 Flüge aus.

Gestern hatte der Pilotenstreik weite Teile des Regionalverkehrs lahmgelegt. Die Piloten verlangen in dem seit Monaten schwelenden Tarifkonflikt eine deutliche Gehaltserhöhung. Lufthansa-Chef Mayrhuber forderte sie auf, ihr Gehaltsniveau und ihre Arbeitsbedingungen mit denen der Konkurrenz zu vergleichen: „Sie verdienen bereits in der Größenordnung 20 bis 25 Prozent mehr als vergleichbare Piloten im Regionalverkehr.“ Angesichts der „unüberhörbaren Alarmglocken“ in der Luftfahrtbranche sägten die Piloten mit ihrem Streik „an dem Ast, auf dem sie sitzen“.

Mayrhuber bereiten Tarifauseinandersetzungen Sorge

Mayrhuber zeigte sich zudem besorgt über die wachsende Zahl konkurrierender Fachgewerkschaften und die unterschiedlichen Tarifauseinandersetzungen bei der größten deutschen Fluggesellschaft. Hier bestehe für die Politik dringender Handlungsbedarf.

„Wir brauchen Regeln, wie innerhalb der Tarifautonomie und Koalitionsfreiheit Konflikte konkurrierender Gewerkschaften gelöst werden können“, verlangte Mayrhuber. Sonst würden sich künftig die Forderungen einzelner Berufsgruppen wie zuletzt bei der Bahn und jetzt bei der Lufthansa „in vielen weiteren Unternehmen gegenseitig hochschaukeln“

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