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Puma-Jungmanager Koch Mit Anfang dreißig auf dem Weg zu Milliarden

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Ihm gefallen Menschen, die nicht nur „das Spiel auf einem Feld beherrschen“, sagt Koch, der vor dem Start bei Puma 2007 für die Unternehmensberatung Oliver Wyman -arbeitete und an der Handelshochschule Leipzig und an der Uni Sydney studiert hat. „Als junger Leistungssportler war Christian Blunck mein Vorbild“, sagt Koch, der im Jahr 2000 mit dem Harvestehuder THC Deutscher Feldhockey-Meister wurde. Der Hamburger Blunck hatte mit dem HTHC fünf Mal die Deutsche Meisterschaft geholt und gewann 1992 bei Olympia in Barcelona die Goldmedaille. Was ihn an dem gut zehn -Jahre Älteren imponierte? „Sein Ehrgeiz und die nötige Disziplin, die auch für mich prägend waren“, sagt Koch, der den Kontakt zu Blunck und anderen Hockey-Freunden bis heute hält.

Stärken & Schwächen

Kochs erste Stärke: Er ist jung. Das dürfte für Pumas künftigen Verwaltungsratschef Zeitz und PPR wichtig sein. Denn damit ist er nah dran an Pumas Zielgruppe. Zudem denkt Zeitz in Bildern: Die Berufung des 32-Jährigen, der sich früh auf den Trendsport Kitesurfen stürzte, dürfte neben aller Qualifikation ein stärkeres Signal senden als die eines spröden Italieners (Caroti) oder einer 50-jährigen Amerikanerin (Harris-Jensbach). Koch kennt Puma seit 2007 von innen; als Stratege saß er am Schnittpunkt aller Bereiche, half beim Sparen und Kaufen von Cobra (Golf) und Dobotex (Socken). Was ihm fehlt, ist Führungserfahrung. Doch da geht es ihm wie Zeitz, als der mit 30 Ober-Puma wurde.

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