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Rolling Stones Zwei Milliarden Dollar Einnahmen seit 1989

Das Unternehmen „Rolling Stones“ ist wirtschaftlich gesehen die erfolgreichste Band der Popgeschichte, erfolgreicher noch als die Beatles. Mehr als zwei Milliarden Dollar haben Mick Jagger (62), Keith Richard (62), Ron Wood (58) und Charlie Watts (64) nach Berechnungen der WirtschaftsWoche seit 1989 eingenommen.

Die Rolling Stones: Charly Watts (v.l.), Mike Jagger, Keith Richards und Ron Wood

Für die Zeit davor existieren nur widersprüchliche Schätzungen. 1989 traten die Stones nach siebenjähriger Pause erstmals wieder gemeinsam auf und erzielten mit ihrer „Steel Wheels“-Tour einen Gesamtumsatz von über 260 Millionen Dollar – die erfolgreichste Tournee, die je eine Rockband bis zu diesem Zeitpunkt absolviert hatte. Allein das Privatvermögen von Mick Jagger wird auf 300 Millionen Euro taxiert, das er etwa in Immobilien und Kunstsammlungen investiert hat. Schlagzeuger Charlie Watts züchtet die teuersten Pferde Großbritanniens Der aktuelle Konzertreigen „A Bigger Bang“, den die Stones vergangenes Jahr in den USA eröffneten, brachte bereits Einnahmen von mehr als 160 Millionen Dollar. Dazu erzielen die „Meister des Mehrwerts“, wie die Branche sie nennt, Umsätze aus den Verkäufen von CD’s und Fanartikeln sowie Lizenzgebühren von Radio, Film und Fernsehen. Längst hat sich aber das Tourneegeschäft zur Haupteinnahmequelle entwickelt. Bis zu 90 Prozent ihrer Gesamtumsätze erwirtschaften die Stones inzwischen im Ticketgeschäft. „Die verdienen mit einem Konzert ungefähr so viel wie mit einer neuen CD in einem Jahr“, sagt ein Insider. Die anstehende Stones-Tournee durch Deutschland (ab 10. Juli) wickelt die Konzertagentur Peter Rieger ab, eine Tochter von CTS Eventim. Sie verspricht sich, wie die WirtschaftsWoche schreibt, trotz schmaler Drei-Prozent-Provision (statt üblicher 30 Prozent) ein gutes Geschäft. Allein im vergangenen Jahr gaben die Deutschen rund drei Milliarden Euro für Konzerttickets aus. Doch anders als beim CD-Geschäft steigen hier die Preise. Bei den Stones kostet die billigste Karte rund 80 Euro, die teuerste über 200 Euro. Nach Informationen aus Veranstalterkreisen lief der Vorverkauf zwar gut an, doch seit rund sechs Wochen stocke der Anteil verkaufter Tickets bei weniger als der Hälfte des Angebots. Ein Veranstalter: „Die Tickets sind einfach teurer als bei jeder anderen Tournee zuvor.“ Für einige mäßig gebuchte Konzerte haben die Stones denn auch schon attraktivere Vorgruppen wie etwa Guns N’ Roses gebucht.

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