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SAP Stellenabbau in Deutschland mit großzügigen Abfindungen

Der Softwarekonzern SAP bietet Mitarbeitern, die einen Aufhebungsvertrag unterschreiben, großzügige Abfindungen an. Freiwillige erhalten demnach für die ersten 15 Jahre der Betriebszugehörigkeit pro Jahr zwei Monatsgehälter Abfindung.

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Das ist rund das Vierfache dessen, was Arbeitnehmer normalerweise beim Gang vor das Arbeitsgericht erwarten dürfen. Vom 16. Jahr der Zugehörigkeit an gibt es noch ein volles Monatsgehalt als Abfindung.

Die Abfindungsregelung ist Teil einer 30-seitigen Vereinbarung, die das Management rund um SAP-Arbeitsdirektor Ernie Gunst Ende Februar nach dreiwöchigen Verhandlungen mit dem SAP-Betriebsrat getroffen hat. Das Papier, das der WirtschaftsWoche vorliegt, beschreibt die Maßnahmen des Softwarekonzerns zur Kostenreduktion in Höhe von 170 Millionen Euro im Jahr 2009 in Deutschland. 24 Millionen Euro davon sollen durch den Abbau von Stellen eingespart werden. Dies entspricht laut Vereinbarung 640 Vollzeitstellen. Interessierte können sich laut Vereinbarung noch bis Ende März im SAP-Intranet für das Aufhebungsprogramm registrieren.

Der nach der SAP-Hauptversammlung im Mai als alleiniger Vorstandschef agierende Léo Apotheker hatte Ende Januar angekündigt, SAP wolle von weltweit 51.500 Beschäftigten 3000 Stellen abbauen – das entspricht rund sechs Prozent der Belegschaft. Für den Softwarekonzern aus Walldorf ist es der erste Stellenabbau in der knapp 37-jährigen Unternehmensgeschichte.

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