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SGL Carbon BMW und VW kämpfen um Stoff der Zukunft

Mit dem Einstieg in den Karbon-Hersteller SGL Carbon hat VW den Konkurrenten BMW unter Druck gesetzt. SGL-Großaktionärin Susanne Klatten dürfte nachlegen und ihren Anteil aufstocken - schließlich ist sie Großaktionärin von BMW.

Spulstelle für Carbonfaser Quelle: obs

Der Einstieg von VW bei SGL Carbon (Rang 6) war clever: Strategisch sichern sich die Wolfsburger mit ihrem 8,2-Prozent-Paket den Zugriff auf die wichtige Kohlenstoff-Technologie, in der SGL führend ist. Finanziell gewinnen sie, weil SGL-Aktien jetzt erst recht steigen.

Denn mit dem Einstieg von VW gerät die bisherige SGL-Aktionärin Susanne Klatten (22 Prozent Anteil) in Zugzwang. Klatten ist auch Großaktionärin des Autokonzerns BMW, der eng mit SGL zusammenarbeitet.

Offiziell lässt Klatten Zukaufabsichten dementieren. Fragt sich nur, ob es sinnvoll ist, von einem Schlüsselunternehmen wie SGL 22 Prozent zu halten, wenn man mit 25 Prozent die Sperrminorität bekäme.

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