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Stahlkonzern ThyssenKrupp speckt ab

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Auch beim Stahl hat die Konzernleitung immer wieder versucht, tiefgreifende Änderungen zu bewirken, wusste aber nicht wie. So sollte im vergangenen Jahr der Edelstahlbereich in Europa mal auf Partnersuche gehen, mal verkauft werden. Beschlossen wurde bisher noch nichts. Es fehlen geeignete Interessenten, ein finnisches Unternehmen winkte bereits ab und fiel als denkbarer Partner aus.

Die Aktionäre sind ungeduldig

Auch den Weg von Lakshmi Mittal wollten die Kruppianer bisher nicht gehen. Mittal lagerte bei ArcelorMittal den Edelstahlbereich zumindest in eine eigene Gesellschaft aus, um Joint-ventures und unternehmerische Zusammenschlüsse zu erleichtern. Diesen Weg könnte ThyssenKrupp auch gehen, mutmaßen Beobachter.

Ob es Hiesinger gelingt, seinen sehr ruhig durchdachten Zeitplan einzuhalten, bleibt mehr als fraglich. Bis Sommer ist es noch lange. Aktionäre, aber auch Aufsichtsratschef Gerhard Cromme, sind ungeduldiger als man es intern in der neuen Konzernzentrale von ThyssenKrupp in Essen glauben mag.

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