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Stellenabbau Deutschlands größte Jobkiller

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Stellen-Kahlschlag bei Siemens: Minus 16750 Jobs

Siemens-Chef Löscher: Sein Quelle: AP

Der Kampf gegen die Korruption ist für Peter Löscher noch nicht vorüber – das Tauziehen um sein Sparprogramm hingegen schon.

Anfang Juli hat Löscher dem Elektronikriesen eines der härtesten Abspeckprogramme der Konzerngeschichte verordnet. Bis 2010 sollen weltweit 16.750 Stellen wegfallen, davon 5250 in Deutschland.

Zunächst war die eigene Belegschaft empört: Arbeitnehmervertreter nannten den Stellenabbau „weder nachvollziehbar noch akzeptabel.“ Die Auftragsbücher seien voll, der Konzern stehe wirtschaftlich gut da, daher sei der Abbau völlig überzogen. Vertreter der Siemens-Belegschaft wollten "knochenhart verhandeln" und schlossen damals Protestaktionen nicht aus.

Überraschend schnelle Einigung mit dem Arbeitnehmervertretern bei Siemens

Ende August war davon nicht mehr viel zu spüren: Denn Löscher hat sich überraschend schnell mit Arbeitnehmervertretern auf einen Interessensausgleich und einen Sozialplan geeinigt. Die Mechanismen bei Löschers Jobabbau sind dabei sind die üblichen: interne Versetzungen, vorzeitige Pensionierungen, Altersteilzeit und Aufhebungsverträge.

Immerhin ging Löscher bei seinen Sparplänen fairer vor als andere Firmenchefs: Er bezog auch das oberste Management in seine Einsparpläne ein. In dieser „Lehmschicht“ fallen acht Prozent aller Stellen weg.

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