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Stellenabbau Deutschlands größte Jobkiller

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E.On: Regionaltöchter zittern um 1800 Stellen

Die E.On-Zentrale in Quelle: AP

Der Energiekonzern E.On nimmt dank hoher Strompreise  zwar Milliarden ein. Doch der Wettbewerb am Gas- und Strommarkt macht E.On zu schaffen. Und zwar so stark, dass bei E.Ons Regionaltöchtern bis 2012 im Vertrieb 1800 Stellen wegfallen sollen.

So lautet zumindest die offizielle Begründung der Unternehmensspitze, als der Konzern Ende August die Stellenstreichungen bekanntgab. Wie auch die Telekom setzt E.On auf die Konzentration von Standorten: Künftig sollen Serviceleistungen nur mehr an 20 statt bisher 60 Standorten erbracht werden.

Betriebsbedingte Kündigungen laut Tarifvertrag ausgeschlossen

Durch diese Schlankheitskur will der Konzern seinen Vertrieb schlagkräftiger machen, hieß es vor einer Woche. Der Abbau von Mitarbeitern soll – natürlich – „sozial verträglich“ erfolgen.

Im Falle von E.On sind die Vorzeichen dafür allerdings deutlich besser: Wie ein Sprecher der Gewerkschaft IGBCE vor kurzem sagte, sind betriebsbedingte Kündigungen im aktuellen Tarifvertrag ausgeschlossen. Und dieser gilt bis 2012.

E.On will laut Angaben eines Sprechers deshalb freie Stellen nicht wieder besetzen und Altersteilzeitregelungen anbieten. Ein Satz stimmt allerdings nachdenklich: Von vielen Mitarbeitern fordere E.On allerdings Flexibilität, hieß es von Seiten des Konzerns.

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