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Südkorea Frau von Korean-Air-Chef soll Mitarbeiter geschlagen haben

Weil sie Angestellte geschlagen haben soll, wurde die Frau des Airline-Chefs von der Polizei verhört. Ihre Familie steht schon länger in der Kritik.

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Seoul Die Ehefrau von Korean-Air-Chef Cho Yang Ho ist wegen mutmaßlicher gewalttätiger Ausfälle gegen Angestellte von der Polizei verhört worden. Lee Myung Hee soll mehr als zehn ehemalige und aktuelle Mitarbeiter von Chos Mischkonzern Hanjin geschlagen oder beschimpft haben. Hanjin ist die Mutterfirma von Korean Air. Bei ihrer Ankunft in der Polizeibehörde in Seoul sagte sie am Montag, es tue ihr „leid, Ärger verursacht“ zu haben.

Die Familie Cho steht vermehrt in der Kritik, seit Firmenangestellte von mutmaßlicher Misshandlung und Wutanfällen der Führung berichten.

Lees älteste Tochter Cho Hyun Ah erlangte etwa mit dem „Nuss“-Skandal zweifelhafte Berühmtheit: Als Fluggast hatte sie sich 2014 über eine Mitarbeiterin empört, weil diese ihr in der Ersten Klasse Nüsse in einer Tüte und nicht auf einem Teller serviert hatte. Cho verlangte, die noch auf dem Rollfeld des New Yorker Kennedy-Flughafens manövrierende Maschine zu stoppen und die Mitarbeiterin von Bord zu bringen. Der Kapitän kehrte tatsächlich um.

Und gegen Hyun Ahs jüngere Schwester wird ermittelt, weil sie bei einem geschäftlichen Treffen eine Tasse mit Wasser geworfen haben soll.

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